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Abzocker-Initiative: This Jenny tritt gegen seine SVP an

Zur Abzocker-Initiative gehen vor allem in der SVP die Meinungen auseinander. Die Glarner Sektion hat die Ja-Parole beschlossen, ihr Ständerat This Jenny macht sich für ein Nein stark.

Glarus. – Aktionäre sollen in Zukunft bei den Vergütungen von Kaderleuten direkt mitbestimmen können. Lohnexzesse in der Teppichetage könnten damit unterbunden werden. Das ist das Ziel der Abzocker-Initiative. Sie bezieht sich auf grosse börsenkotierte Unternehmen mit Sitz in der Schweiz.

Initiative betrifft KMU indirekt

Die Initiative betrifft den Kanton Glarus nur indirekt. Denn hier haben keine börsenkotierten Firmen ihren Sitz. Doch die Initiativgegner befürchten, dass indirekt auch kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) betroffen wären, weil die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft ganz allgemein geschwächt werde.

Deshalb kämpfen viele Unternehmer gegen die Initiative und damit für den Gegenvorschlag des Parlaments, unter ihnen der Glarner SVP-Ständerat und Bauunternehmer This Jenny. Er steht mit seiner Meinung zwar im Einklang mit der nationalen SVP, wie seit gestern bekannt ist, aber im Widerspruch zu seiner Kantonalpartei.

Deren Präsident Marc Ziltener verteidigt die Initiative: Sie stärke die Aktionärsdemokratie. Er befürchtet zudem, dass nach einem Nein zur Initiative von den Wirtschaftsverbänden auch der Gegenvorschlag bekämpft würde. (alo)

  • Quelle: Südostschweiz Ausgabe Glarus
  • Datum: 27.01.2013, 01:00 Uhr
  • Webcode: 2772760
 
 

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