Die Gruppierung um Steinbruch-Unternehmer Pius Truffer stellt den Valsern ein «viel besseres Angebot» als die Offerten von Remo Stoffel und der Interessengemeinschaft Therme Vals um Peter Zumthor in Aussicht. Wie das genau geschehen soll, lässt Truffer vorläufig aber offen.
Vals. - Erst nach der öffentlichen Präsentation des Zumthor-Angebots am Freitagabend will sich die «Valser Gruppe» mit einheimischen Tourismus- und Gewerbevertretern zu ihren konkreten Absichten äussern, wie deren führender Kopf Pius Truffer betont.
Natürlich werde es nicht einfach sein, eine Summe in der Grössenordnung der anderen Offerten – über 50 Millionen Franken – aufzubringen, so Truffer. Aber wenn es «den Valsern um etwas geht», seien sie zu sehr vielem imstande.
Zweifel an den Fristen
Truffers Vorgehen ist aber auch mit Widersprüchen behaftet. Weshalb kommt das Signal für eine Offerte beispielsweise erst jetzt, obwohl auch der Gruppe bekannt war, dass die Gemeinde für allfällige Angebote neben der Stoffel-Offerte eine Frist bis am 20. Dezember 2011 gesetzt hatte?
«Wir fragen nicht nach Fristen», sagt Truffer. Er bezweifle auch, dass Remo Stoffel seinerseits eine Entscheidungsfrist bis im März gesetzt habe. Doch diese Frist existiert gemäss Stoffel tatsächlich. (jfp)
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