Der Hoteba-Verwaltungsrat spricht sich klar für den Verkauf der Valser Therme an Remo Stoffel aus. Dies nicht zur Freude der Gemeindepräsidentin.
Vals. – Die Offerte Stoffel sei sowohl aus Sicht der Hotel und Thermalbad Vals AG (Hoteba) «als auch aus Sicht der Aktionäre vorzuziehen». So steht es schwarz auf weiss in einer 20-seitigen 4-Farben-Broschüre des Hoteba-Verwaltungsrats, die am Mittwoch an rund 400 Empfänger in Vals verteilt wurde.
Diese Darstellung versetzt Gemeindepräsidentin Margrit Walker-Tönz in Erstaunen, denn die Therme steht im Besitz der Gemeinde. Pikant daran ist: Der Gemeinderat hatte in seiner Botschaft auf die auf Freitagabend angesetzte und nun auf den 9. März verschobene Gemeindeversammlung das Angebot der Gruppe um den Haldensteiner Architekten Peter Zumthor klar bevorzugt.
Für den Anwalt der Gemeinde Vals, Gieri Caviezel, ist das Vorgehen des Verwaltungsrats höchst problematisch. Dieser habe nicht nur ohne Auftrag sondern auch ohne Absprache mit der Gemeinde gehandelt. Hoteba-Vizepräsident Arnold Huber weist die Kritik zurück. (be)
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