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Splügen zankt sich mit Tambo-Bergbahnen

Die Gemeinde Splügen verweigert der Bergbahnen Splügen-Tambo AG die Unterstützung. Ihr Vertreter im Verwaltungsrat hat per sofort demissioniert.

Die Splügen-Alpin-Visualisierung hat stark zum Streit beigetragen.
Die Splügen-Alpin-Visualisierung hat stark zum Streit beigetragen.

Splügen. – Zwischen dem Splügner Gemeindevorstand und der Führung der Bergbahnen herrschen derart unterschiedliche Vorstellungen zu Strategie und Geschäftsführung, dass Gemeindepräsident Walter Mengelt seinen Sitz im Verwaltungsrat verlassen hat. Der Beschluss wurde an der Gemeindeversammlung vom Donnerstagabend bekannt gegeben.

Die Unterstützung der Standortgemeinde – sie besitzt 20 Prozent der Bergbahn-Aktien – sei nicht mehr gegeben, so Mengelt auf Anfrage der «Südostschweiz». Schuld daran sei unter anderem ein «Schönreden der finanziellen Lage» der AG seitens des Verwaltungsrats und der Geschäftsführung. Auch vermisse man ein klares Bekenntnis der Bahnen zum Warme-Betten-Projekt «Splügen Alpin».

Seitens der Splügen-Tambo AG werden Mengelts Vorwürfe in Abrede gestellt. Die wesentlichen Finanzkennzahlen der Gesellschaft seien stabil, und natürlich sei die AG auch für neue warme Betten. (jfp)

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