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Rekurs von Montebello Ionico gegen Kohlekraftwerk

Die Standortgemeinde für das geplante Steinkohlekraftwerk von Repower, Montebello Ionico, hat gegen die Bewilligung der Umweltverträglichkeitsprüfung Einsprache erhoben. Damit ist die Geschichte des Werks um einen juristischen Akt reicher.

Gegen das geplante Kohlekraftwerk von Repower in Kalabrien erwächst erneuter Widerstand.

Poschiavo. – Die Einsprache ist beim zuständigen Gericht Tribunale amministativo regionale TAR Latio eingereicht worden. Dies berichtete am Montag der Verein Zukunft statt Kohle aufgrund einer Meldung im «Quotidiano della Calabria» vom 13. Oktober.

Montebello Ionico schliesst sich damit der Einsprache Kalabriens an. Sie begründet diese mit der Verletzung der kalabrischen Energie-Richtplanung, welche den Einsatz von Kohle zur Energiegewinnung explizit ausschliesst, der Verletzung von verfassungsrechtlichen Vorgaben, von Verfahrensregeln und der Missachtung einer Zusammenarbeitsvereinbarung im Bereich Energiepolitik zwischen der Regierung in Rom und Kalabrien aus dem Jahr 2009.

Noch ein langer Weg

Das Bündner Energieunternehmen Repower mit Sitz in Poschiavo plant, im süditalienischen Saline Joniche ein Kohlekraftwerk zu bauen. Wie Werner Steinmann, Mediensprecher von Repower, im September sagte, seien im Zusammenhang mit Saline Joniche auf juristischer, planerischer und politischer Ebene noch viele Fragen offen. «Es muss von verschiedener Seite noch viel Arbeit geleistet werden, bis alle Grundlagen vorliegen, um über den Bau des Kraftwerks entscheiden zu können», sagte Steinmann. (so)

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