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Razzien wegen Insolvenzverschleppung bei Schlecker

Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts von Bankrott, Untreue und Insolvenzverschleppung bei der Schlecker-Pleite.

Eine ehemalige Schlecker-Filiale in Hamburg (Archiv) .
Eine ehemalige Schlecker-Filiale in Hamburg (Archiv) .

Stuttgart. – Ermittler des baden-württembergischen Landeskriminalamts (LKA) durchsuchten am Mittwoch bei Razzien 18 Wohnungen und vier Geschäftsräume in mehreren Bundesländern, wie Staatsanwaltschaft und LKA mitteilten. Im Einsatz seien insgesamt 160 Polizisten und neun Staatsanwälte.

Durchsucht worden seien drei Firmenobjekte im Alb-Donau-Kreis und eines im Raum Osnabrück, zudem zwölf Wohnungen in Baden-Württemberg sowie jeweils eine Wohnung in Berlin, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Die Staatsanwaltschaft habe Ermittlungsverfahren gegen 14 Beschuldigte eingeleitet.

Schlecker hatte im Januar Insolvenz angemeldet, nachdem das Unternehmen bereits über Jahre hinweg Verluste geschrieben hatte. Anfang Juni hatten sich die Gläubiger für eine Zerschlagung der Drogeriekette entschieden, nachdem die Insolvenzverwaltung vergebens nach einem Investor gesucht hatte. (sda)

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