Occupy-Aktivisten verlangen 6,999 Milliarden Zutrittsausweise fürs WEF

Eine Gruppe von Occupy-Aktivisten hat beim Registrierungsbüro des Weltwirtschaftsforums Zutrittsausweise für 6,999 Milliarden Menschen verlangt – also für jene 99 Prozent, die anders als die Reichsten am WEF nicht vertreten seien. Das WEF bot ein Gespräch an.

Mitglieder der Occupy-Bewegung in einem Iglu in Davos.

Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone

Davos. – Zwei Mitglieder seien eingeladen worden, im Kongresszentrum WEF-Gründer Klaus Schwab zu treffen, sagte Raffael Wüthrich von der Occupy-Mediengruppe am Freitag auf Anfrage.

Die Vollversammlung habe aber beschlossen, die Einladung ins Kongresszentrum nicht anzunehmen. Sie hätten jedoch Schwab zu einem Gespräch ins Iglu-Camp der Aktivisten in Davos eingeladen.

Ob Schwab diese Einladung annimmt, sei noch nicht klar, sagte WEF-Sprecherin Michèle Mischler. Möglicherweise komme es an der Abendveranstaltung des Open Forums ohnehin zu einem Zusammentreffen. (sda)

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 27.01.2012, 18:15 Uhr
  • Webcode: 1346281

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Mario Plaz

27.01.2012 21:05 Uhr

Und wer bezahlt diese Leute?

Mal ganz neutral gefragt, wieso können diese Leute Wochen oder sogar Monate lang demonstrieren? (egal ob New York, Zürich oder Davos) Wie bezahlen die denn ihren Lebensunterhalt wenn die gar nicht arbeiten? Das geht doch irgendwo nicht auf.

 

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