Die Klausner Holz Thüringen GmbH, welche das Sägewerk in Domat/Ems am Montag ersteigerte, hat erst eine Anzahlung des Kaufpreises machen können. Für die Restzahlung besteht eine Fristverlängerung von zwei Wochen.
Domat/Ems. – Der Gläubigerausschuss und die Konkursverwaltung hatten dem Unternehmen, welches zur österreichischen Klausner-Gruppe zählt, bis heute Zeit gegeben, den Kaufpreis von 20,05 Millionen Franken zu überweisen. Eingetroffen ist bisher aber nur eine Anzahlung von 8,5 Millionen Franken.
Für die Bezahlung der noch ausstehenden 11,55 Millionen Franken hat die Konkursverwaltung eine Fristverlängerung von zwei Wochen eingeräumt. Sollte das Geld bis zum 14. Juli nicht eintreffen, werden die Konkursverwalter aber nicht mehr mit sich reden lassen.
22. September abwarten
Ein weiterer Zahlungsaufschub könne kaum in Frage kommen, sagte Philipp Annen, einer der drei Konkursverwalter, gegenüber «suedostschweiz.ch». Annen ist aber überzeugt, die Klausner-Gruppe werde bis Mitte Monat ihren Verpflichtungen nachkommen.
Die Klausner Holz Thüringen wird die Anlagen demontieren und andernorts wieder aufbauen. Was auf dem 27 000 Quadratmeter grossen Areal geschehen wird, ist offen. Fest steht lediglich, dass das Areal gemäss Ortsplanung sowie laut dem noch gültigen Baurechtsvertrag nur für die Errichtung und den Betrieb einer Holzsägerei sowie für holzverarbeitende Unternehmen genutzt werden dürfe. Die Baurechte werden am 22. September versteigert. (han)
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