Glarner Unternehmen leiden «grauenhaft»

Die Glarner Exportindustrie hat zu kämpfen, da die Exporte stark zurückgegangen sind. Nun wendet sich die Glarner Handelskammer mit einem offenen Brief an die Nationalbank.

Die Glarner Handelskammer mit Präsident Peter Rufibach unterstützt die Nationalbank in einem offenen Brief bei ihrer Politik.

Glarus. – Der Export der Maschinen- und Elektroindustrie reduzierte sich verglichen mit den ersten fünf Monaten des letzten Jahres um 15,2 Prozent. Besonders stark gingen die Exporte von Textilmaschinen (-36 Prozent) zurück. Auch die Metallindustrie (-18,4 Prozent) und die Kunststoffindustrie (-12,7 Prozent) schrieben ein Minus.

Wechselunterkurs zum Euro halten

Dies sind alles Branchen, welche im Glarnerland stark vertreten sind. Entsprechend hat die Wirtschaft im Alpenkanton zu kämpfen: «Die Unternehmen im Kanton Glarus leiden heute schon grauenhaft», so Peter Rufibach, Präsident der Glarner Handelskammer. Damit die Lage der Unternehmen nicht noch schwieriger werde, sei es unabdingbar, dass die Nationalbank den Wechselunterkurs zum Euro halte, so Rufibach. Aus diesem Grund hat die Glarner Handelskammer einen offenen Brief an die Nationalbank geschrieben und fordert sie darin auf, ihre Politik weiterzuführen. (bel/sda)

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 21.06.2012, 16:55 Uhr
  • Webcode: 2373821
 

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