Mi, 22.05.2013 18:29 Uhr | 0 Kommentare
Die EKZ will am Walsensee eine Gross-Solaranlage bauen, die Pro Natura wehrt sich dagegen. Von beiden sind die Anträge bei der Gemeinde Amden eingetroffen. Am Montag bespricht sie der Gemeinderat. Dann ist der Kanton zuständig.
Amden. – Eine Solarkraftanlage, die ganze elf Fussballfelder gross ist. Das planen die Elekrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK) beim ehemaligen Steinbruch Schür in Quinten. Vorerst soll eine kleinere Mess- und Testanlage installiert werden.
Dagegen hat Pro Natura Einsprache eingereicht. Die danach geplante Solaranlage sei ein schwerwiegender Eingriff in die Natur, so die Begründung der Umweltschützer.
Letzte Woche reichten die EKZ fristgerecht ihre Stellungnahme dazu beim Gemeinderat Amden ein. Sie halten an ihrem Antrag für eine Pilot- und Testanlage fest.
Bisher keine langfristigen Daten
«Diese Messungen direkt vor Ort sind nötig, um das Potenzial für Solarstrom besser zu kennen», begründen die EKZ. Denn rund um den Walensee seien bisher keine entsprechenden Messstationen mit langfristigen Daten verfügbar.
Besonders sind die EKZ an der Auswirkung der Reflexionen der Seeoberfläche im Hinblick auf Zusatzerträge interessiert. «Dieser Effekt konnte bisher lediglich theoretisch berechnet werden.» (pea)
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