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Informatikschule startet im August

In St. Gallen, Sargans und Rapperswil-Jona kann der Unterricht an der Informatikschule beginnen. Obwohl sich nur wenig Schüler angemeldet haben, konnten die Klassen gebildet werden.

Die Schüler absolvieren während der Ausbildung Informatikmodule. Archivbild

Der Unterricht an der neuen Informatikmittelschule des Kantons St.Gallen (IMS) beginnt wie geplant im Schuljahr 2017/18 an den drei Standorten St.Gallen, Sargans und Rapperswil-Jona. Dies teilte die IMS am Freitag mit. Trotz knapper Vorlaufzeit für die Ausschreibung könnten die ersten Klassen gebildet werden, wenn auch noch mit reduziertem Bestand. Parallel werde bereits der zweite Lehrgang mit Start im Schuljahr 2018/19 geplant, nun im ordentlichen Rhythmus der Schulplanung.

Die IMS ist Teil eines Förderprogramms für mehr Fachkräfte in wichtigen Berufssparten, welchem der Kantonsrat im Jahr 2016 zugestimmt hat. Sie ergänzt die Berufslehre Informatik und führt in einem vierjährigen Vollzeitlehrgang zum Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis Informatiker Applikationsentwicklung (Berufsabschluss), verbunden mit einer Berufsmaturität (Fachhochschulzugang). Während der Ausbildung erhalten die Schüler eine gründliche Allgemeinbildung, und sie absolvieren Informatikmodule sowie Betriebspraktika. Nach dem Abschluss der Ausbildung können sie als gesuchte Softwareentwickler ins Berufsleben treten oder das Studium an einer Fachhochschule mit passendem Angebot aufnehmen. In St.Gallen und Sargans wird an der IMS-W die Berufsmaturität Typ Wirtschaft erlangt, in Rapperswil-Jona an der IMS-T die technische Berufsmaturität (Technik, Architektur, Life Sciences / TALS).

Pionierstandort Rapperswil-Jona

Mit der Kombination von Berufsabschluss Informatiker und Berufsmaturität TALS ist die IMS-T an der Berufsfachschule in Rapperswil-Jona schweizweit ein Novum. Sie begünstigt ein Studium in technischer Informatik, wie es an der unmittelbar benachbarten Hochschule Rapperswil (HSR) etabliert ist. Die IMS-W mit der Berufsmaturität Typ Wirtschaft an den Kantonsschulen am Brühl St.Gallen und Sargans wendet sich vor allem an Jugendliche, die im Anschluss an einer Fachhochschule Wirtschaftsinformatik studieren möchten, namentlich an der FHS St.Gallen. HSR und FHS und auch das Gewerbliche Berufs- und Weiterbildungszentrum St.Gallen (GBS) sowie die Hochschule Buchs (NTB) beteiligen sich am Fachunterricht der IMS.

Die IMS leistet einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Fachkräftemangels in der Informatik. Ihre Absolventen sollen möglichst bald ins Berufsleben oder Studium treten. Daher ist der Lehrgang nach Erlass der gesetzlichen Grundlagen letztes Jahr unverzüglich ausgeschrieben worden, obwohl die Berufs- und Schulwahlrunde für den Startjahrgang 2017/18 bereits im Gang war und viele Schüler ihre Anschlusslösung schon gewählt hatten. Dies hat voraussehbar dazu geführt, dass der erste Jahrgang der IMS mit 35 Schülern über den ganzen Kanton noch klein ist – vor allem in Rapperswil-Jona, wo bisher im Gegensatz zu St.Gallen und Sargans kein verwandter Lehrgang wie etwa die Wirtschaftsmittelschule angeboten wurde. Die IMS kann dennoch schon ab nächstem Sommer an allen drei Standorten geführt werden, zum Teil mit kombinierten Klassen.

Im Schuljahr 2018/19 wird der zweite IMS-Jahrgang starten. Die Vorbereitung dafür läuft im ordentlichen Rhythmus der Ausschreibungen an. Die entsprechende Nachfrage hat bereits eingesetzt.

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