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Im Calanda-Gebiet sind in knapp zwei Monaten mindestens sechs Schafe von Wölfen gerissen worden. «Anhand einer DNA-Untersuchung müssen wir von zwei Tieren ausgehen», so Wildhüter Claudio Spadin gegenüber dem «Bündner Tagblatt».
Chur. – Ob es sich bei den zwei Wölfen um ein weibliches und ein männliches Tier handle, konnte hingegen nicht festgestellt werden. Claudio Spadin betonte explizit, dass kein Grund zur Panik bestehe: «Für Menschen bestand und besteht absolut keine Gefahr.»
Grössere Angriffsfläche
Das Gebiet, in dem die beiden Wölfe unterwegs seien, sei sehr wildreich. Im Unterschied zu früher seien heute eher kleine Herden auf einer grossen Weidefläche. «Das bedeutet eine grössere Angriffsfläche für den Wolf», so Spadin. Deshalb kämen Herdenschutzhunde oft zu spät, so wie letzte Woche auf Kunkels. (nol)
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