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Zukunft statt Kohle übt Kritik

Repower zieht vier italienische Umweltschützer vor Gericht. Der Prozess, der am Dienstag beginnt, wird vom Verein Zukunft statt Kohle in einem offenen Brief kritisiert.

Der Verein Zukunft statt Kohle kann das Vorgehen Repowers nicht verstehen.

Schiers. – Wegen Rufschädigung, wirtschaftlichem Schaden und Ehrverletzung fordert Repower Italien von vier Anti-Kohle-Aktivisten vier Millionen Euro Schadenersatz. Der Bündner Verein Zukunft statt Kohle verlangt in einem offenen Brief an Repower CEO Kurt Bobst, dass die Klage zurückgezogen wird.

Die vier Aktivisten hätten mit «humoristischen Polit-Karikaturen» Repower angegriffen und von ihrem Recht auf freie Meinungsäusserung Gebrauch gemacht. Zudem sei in Übereinstimmung mit Kalabriens Regierung gehandelt worden, schreibt der Verein Zukunft statt Kohle in einer Medienmitteilung. Im Mai hatte Bobst an der Generalversammlung gesagt, es gehe bei der Anzeige um «Anschuldigungen, die weit unter die Gürtellinie» ginge. Der Prozess am Dienstag in Kalabrien.

Ungewisse Zukunft

Acht Jahre lang hatte sich Repower um eine Baubewilligung für ein Kohlekraftwerk im kalabrischen Saline Joniche bemüht. Als Folge der knappen Annahme der kantonalen Anti-Kohle-Initiative im letzten Jahr muss der Konzern per Ende 2015 definitiv aus dem Projekt aussteigen.

Offen ist, ob die Kraftwerkspläne von den übrigen Teilhabern der Projektgesellschaft weiterverfolgt werden. Bürgerinitiativen, Umweltverbände und die betroffene Provinzregierung protestieren laut Zukunft statt Kohle weiterhin energisch gegen die Realisierung des Projekts. (so)

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