Es liegt ungewöhnlich viel Schnee in den höher gelegenen Regionen im See Gaster. Trotz allem geht es den Wildtieren gut. Es besteht keine Gefahr für den Tierbestand. Aufpassen müssen nur Schneeschuhläufer.
Amden. – Es ist ein ausserordentlich schneereicher Winter für die Gegend um Amden. «Es liegt ungewöhnlich viel Schnee in der Region», sagt Thomas Exposito von Heidiland Tourismus.
Die dicke Schneedecke sorgt andernorts für Probleme bei Mensch und Tier. In verschiedenen Teilen Graubündens müsse das Wild mit Notfütterungen durch den Winter gebracht werden, heisst es in einer Pressemeldung. Die Tiere müssen Kräfte und Fettreserven sparen.
Keine Notfütterungen im See Gaster
Besser geht es den Tieren im See Gaster. «Für das Wild ist es ein ganz normaler Winter», sagt Erwin Osterwalder, Wildhüter in See-Gaster. An den St.Gallern Hängen liege zu wenig Schnee um von einer Ausnahmesituation zu sprechen. «Es ist nichts aussergewöhnliches zu beobachten», sagt Osterwalder. Die Tiere könnten sich ganz normal bewegen. Auch müssten sie dem Schnee nicht ausweichen und in tiefere Regionen ziehen. Zu Notfütterungen werde es darum bestimmt nicht kommen. «Da müsste einiges mehr Schnee liegen.»
Ob solche Notfütterungen durchgeführt werden dürfen, ist kantonal geregelt. Wenn die Fortbewegung der Wildtiere über längere Zeit stark eingeschränkt ist, darf laut Gesetz mit Heu nachgeholfen werden.
«Der Bestand im See Gaster ist kräftig und gesund», sagt Osterwalder «nur wenn die Situation bis April so bleibt, werden die Kraftreserven knapp.» (so)
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