Wenn Skateboards und Co. zum Versicherungsfall werden

Skateboards und Co. zählen nicht zu den sichersten Fortbewegungsmitteln. Auf der Strasse haben sie nichts zu suchen, doch auch auf dem Trottoir lauern Tücken. Gut, wenn man da richtig versichert ist.

Wer mit Skateboard und Co. unterwegs ist, tut gut daran, eine Privathaftpflichtversicherung abzuschliessen (Symbol).

Bild: Keystone

Chur/Glarus/St. Gallen. – Wer langsamer als ein Auto, aber schneller als ein Fussgänger sein will, dem steht heute eine ganze Palette von Fortbewegungsmitteln zur Verfügung. Gerade in städtischen Verhältnissen lässt sich mit Skate-, Kick- und Snakeboards oder sogenannten Heelys – Sportschuhen mit eingebauten Rädern – flott vorankommen.

Der Gesetzgeber bezeichnet ein solches Kleingefährt als «fäG», was soviel heisst wie «fahrzeugähnliches Gerät». Den Begriff gibt es seit 2002, als der Bundesrat in der Verkehrsregelnverordnung (VRV) den Versuch unternahm, die zweirädrigen Gefährten gesetzlich in den Griff zu bekommen. Der Benutzer eines «fäG» ist seither rechtlich einem Fussgänger gleichgestellt, wie der Internet-Vergleichsdienst comparis.ch schreibt. Mit andern Worten: Ausser in gesondert geregelten Fällen haben Skateboard und Co. auf der Strasse nichts zu suchen.

Besser unterwegs mit Privathaftpflichtversicherung

In der gleichen Verordnung steht auch, dass «fäG»-Benutzer ihre Fahrweise den Umständen anzupassen, auf Fussgänger Rücksicht zu nehmen und diesen den Vortritt zu überlassen haben. Fussgänger wissen, dass das graue Theorie ist. Auf den Gehsteigen wird nicht selten gerast, was das Zeug hält. Es kommt immer wieder vor, dass ein Fussgänger nach einer Kollision mit einem «fäG»-Piloten unsanft zu Boden geht und sich ernsthaft verletzt.

Wer kommt für den Schaden auf, wenn nach der Kollision ein Spitalaufenthalt unumgänglich wird, eventuell sogar noch ein Lohnausfall droht, weil das Opfer auch am Arbeitsplatz für längere Zeit ausfällt? Natürlich muss der Unfallverursacher, meist also der «fäG»-Fahrer, für die Kosten aufkommen. Wer keine Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen hat, ist da schlecht dran. Denn allein die Kosten für die Heilung eines Unfallopfers können in die Hunderttausende gehen.
Obwohl nicht gesetzlich vorgeschrieben, ist die Privathaftpflichtversicherung ein Muss. Für eine Jahresprämie ab rund 100 Franken bietet die Privathaftpflicht einer ganzen Familie eine Art Rundumschutz. (so)

Zum Versicherungs-Vergleich geht es hier.

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 18.07.2011, 09:10 Uhr
  • Webcode: 1233389
 
 

Gastbeitrag
The content of this field is kept private and will not be shown publicly.

  • Web page addresses and e-mail addresses turn into links automatically.
  • Allowed HTML tags: <p> <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Lines and paragraphs break automatically.
  • Each email address will be obfuscated in a human readable fashion or (if JavaScript is enabled) replaced with a spamproof clickable link.

More information about formatting options

Code:*
CAPTCHA
Enter your dog's name:
Speichern Vorschau
Sie erklären sich damit einverstanden, unseren Service weder für illegale Zwecke, noch zur Übermittlung von gesetzeswidrigen, belästigenden, beleidigenden, die Privatsphäre anderer verletzenden, missbräuchlichen, bedrohlichen, schädlichen, vulgären, obszönen, verleumderischen, zu beanstandenden oder anderweitig verwerflichen Inhalten oder von Material, welches das geistige Eigentum oder andere Rechte einer Person verletzt oder verletzen könnte, zu benützen. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Was halten Sie von diesem Artikel? Schreiben Sie in einem Kommentar Ihre Meinung dazu!

neuen Kommentar schreiben...
 

Heute, 08:01 Uhr | 0 Kommentare

Gesundheitliche Probleme und der Tod von This Jenny machen SVP- Nationalrat Pirmin Schwander zu schaffen. Jetzt erwägt er den Rückzug aus der Politik.

mehr...

Heute, 09:30 Uhr | 0 Kommentare

Wegen einer leichten Lungenentzündung muss sich die US-Boxlegende Muhammad Ali im Spital behandeln lassen. Der Zustand des 72-Jährigen sei aber gut, sagte sein Sprecher Bob Gunnell in der Nacht zum Sonntag. Er rechne damit, dass Ali die Klinik bald wieder verlassen könne.

mehr...

Heute, 09:00 Uhr | 0 Kommentare

Balzer Arpagaus ist Schneemeister des Skigebiets Flims-Laax-Falera – und er hat es mit einem schwierigen Winter zu tun.

mehr...

Heute, 08:30 Uhr | 0 Kommentare

Anfang Oktober haben Bauarbeiter oberhalb von Filisur zwei menschliche Skelette gefunden. Jetzt ist klar: Die Knochen sind 1200 Jahre alt.

mehr...

Heute, 06:50 Uhr | 0 Kommentare

«suedostschweiz.ch» zeigt im Advent täglich ein Bild aus dem Adventskalender der Bildagentur Keystone. Dieser widmet sich in diesem Jahr dem Thema Zahlen.

mehr...

Alle Artikel

Community

Multimedia

Top-Deals

Kompressionssocken Modell CS-02 zur Stabilisierung und Entlastung während dem Sport, den Reisen und der Arbeit
CHF 31.-
CHF 71.-
mehr
Das Basler Suiten-Wochenende im Swissôtel
CHF 400.-
CHF 900.-
mehr
Schlittelplausch in Feldis für 2 Personen inklusive Schlittenmiete und Fondue im Restaurant Raschuns
CHF 78.-
CHF 156.-
mehr
Somedia Production