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Vor 30 Jahren: Neubeginn der Schamser Heilbadgeschichte

Das Mineralbad in Andeer ist heute aus dem touristischen Angebot der Region nicht wegzudenken. Vor 30 Jahren erfolgte der Neustart für die Schamser Badtradition, nachdem man das Heilbad (beinahe) aufgegeben hatte.

Der erste Präsident der Schamser Heilbad Andeer AG, Alois Crottogini (rechts), zusammen mit Geschäftsführer Ernst Barandun.
Der erste Präsident der Schamser Heilbad Andeer AG, Alois Crottogini (rechts), zusammen mit Geschäftsführer Ernst Barandun.

Andeer. – Die Geschichte des Heilbades im Schams reicht viele Jahrhunderte zurück. Bereits im 14. Jahrhundert existierte in Pignia Bad ein Badehaus. Diese Tradition blieb immer erhalten, einmal mit mehr, einmal mit weniger Erfolg.

Bekannt sind alte Bilder mit Darstellungen, wie die Gäste in grossen Holzbottichen das Bad im Wasser der Heilquelle geniessen. Später wurde die Badeeinrichtung ins grössere Andeer verlegt – eine Rohrleitung brachte es bis zum heutigen Hotel «Fravi».

Gesichert in die Zukunft

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts schien das Bad in Andeer am Ende zu sein. Doch dann entschlossen sich die Tourismusvereine und die Gemeinden, mit Hilfe einer Aktiengesellschaft das Heilbad neu entstehen zu lassen. Erster Präsident der Gesellschaft wurde Alois Crottogini, Geschäftsführer ist bis heute Ernst Barandun.

Gebaut wurde eine moderne, auch architektonisch ansprechende Anlage, die von Einheimischen und Gästen gerne besucht wird. Dank immer wieder neu erfolgten Investitionen (zum Beispiel ins Aussenbecken) schaut das Mineralbad heute gesichert in die Zukunft. (pö)

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