Ein Urner Komitee macht den Glarnern das Klausenrennen streitig. Bereits hat es eine Grundsatzbewilligung der Urner Regierung in der Tasche.
Glarus/Altdorf. – Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Im September 2013, sieben Jahre nach dem letzten Klausen-Memorial, soll das legendäre Oldtimerrennen ein Revival erleben. «Es kann nicht sein, dass es dieses Rennen nicht mehr gibt», sagt Karin Gaiser Aschwanden. Die Projektleiterin aus Erstfeld hat bei der Urner Regierungung bereits die Grundsatzbewilligung eingeholt. Der Anlass soll nach bisherigem Konzept erfolgen – allerdings mit Rahmenveranstaltungen in Altdorf statt in Linthal.
«Lieber mit, aber auch ohne Label»
Ausstehend ist noch das Okay der Glarner Regierung. Bis Ende Juli soll der bisherige OK-Präsident Fritz Trümpi entscheiden, ob er das Klausen-Memorial in neue Hände geben und allenfalls die Marke an die Urner verkaufen will. Auf diese hat man es jenseits des Klausens nämlich abgesehen. «Es ginge auch ohne. Mit dem offiziellen Label fährt es sich aber besser», so Gaiser. (bt)
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