Über Weihnachten lauern tierische Gefahren

Über die Festtage geht das «Grosse Fressen» nicht nur für uns Menschen, sondern oftmals auch für unsere Vierbeiner los. Neben überdimensionalen Extraportionen Lachs, Schinkli, «Guetsli», «Schöggeli» und speziellen tierischen Weihnachtsmenus schlagen Hund und Katze vor allem die verschiedenen Festtagsdekorationen lebensgefährlich auf den Magen.

Das Weihnachtsfest kann für Katzen tödlich enden.

Chur/Glarus/St. Gallen. – Schinken-Netzli aus dem Mülleimer oder die Schöggeli vom Christbaum – meist mitsamt Alufolie und zusätzlichen Verzierungen – sind gefährliche Fremdkörper und müssen oft vom Tierarzt operativ aus dem Tierkörper entfernt werden. Aber auch sonst lauern zu Weihnachten so einige Gefahren auf unsere Vierbeiner:

  • Kein Katzenbaum: Christbäume ziehen Katzen magisch an. Leider oft mit gefährlichen Folgen. Verschluckte Tannennadeln, Trinken des Tannenwassers aus dem Christbaumständer, Fressen von Lametta oder anderen Weihnachtsdekorationen und brennende Kerzen können für unsere Stubentiger lebensgefährlich werden.
  • Schokoladenverbot: So lieb es auch gemeint ist, Katzen brauchen keine Weihnachtsschokolade. Im Gegenteil. Das süsse Braun verursacht bei  Stubentigern Gesundheitsstörungen.
  • Vorsicht Gift: Eine willkommene Winterabwechslung für viele Katzen, sind Pflanzen, die im Haus überwintert werden. Die schreien geradezu danach, angeknabbert zu werden. Viele Pflanzen eignen sich jedoch absolut nicht für Katzenmägen und können zu Vergiftungserscheinungen führen. Grundsätzlich gilt: Pflanzen, die für Menschen leicht giftig sind, können bei Katzen schwere bis tödliche Vergiftungen hervorrufen. Ob giftig oder nicht, finden Sie heraus unter www.giftpflanzen.ch oder beim Schweizerischen Toxikologischen Informationszentrum, Telefon 044 251 66 66 oder www.toxi.ch (für Notfälle Telefon 145).

In der Broschüre «Vorsicht Katzenfalle» macht die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz auf gefährliche Alltags-Einrichtungen aufmerksam und gibt Tipps für einen katzensicheren Haushalt. Die Broschüre kann mittels frankiertem Rückantwortcouvert kostenlos bei der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz, Weisslingerstrasse 1, 8483 Kollbrunn, Telefon 052 202 69 69 angefordert werden oder ist auf dem Internet unter www.susyutzinger.ch abrufbar. (so)

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 19.12.2011, 17:00 Uhr
  • Webcode: 1321228

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