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In diesem Sommer haben sich mehrere tödliche Unfälle mit Segelflugzeugen ereignet. Nach ersten Erkenntnissen des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (Bazl) lassen sich die Unfälle nicht auf eine gemeinsame Ursache zurückführen.
Bern. – Diese Einschätzung teilt vorderhand auch die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (Sust), welche gegenwärtig die Ursachen für die Abstürze der Segelflugzeuge analysiert.
Das Bazl verfolgt die weiteren Segelflugaktivitäten aufmerksam. Sollte sich zeigen, dass die Unfälle auf generelle Mängel beim Unterhalt oder Betrieb des Flugzeugs zurückzuführen sind, wird es Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit ergreifen, wie das Bundesamt mitteilte.
Fast ausschliesslich im Sommer
Segelflug ist ein Sport, der fast ausschliesslich im Sommer betrieben wird. In den letzten Wochen waren mehrere Unfälle mit Todesfolge zu verzeichnen.
Am 28. Juli war ein Segelflieger auf die Rautialp im Kanton Glarus abgestürzt. Der Pilot, ein 46-jähriger Schweizer, kam dabei ums Leben. Am 5. Juli waren oberhalb des Klausenpasses in Uri die Trümmer eines Segelflugzeuges entdeckt worden. Darin befand sich die Leiche eines Piloten. Er galt seit dem 19. Mai als vermisst. (sda)
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