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Die Bewohner der Segantinistrasse 34 in Chur werden jeden Morgen um 4 Uhr geweckt. Schuld ist der nahe Güterbahnhof.
Chur. – Vor sechs Jahren hat Roman Comminot in der Überbauung Segantinistrasse in Chur eine Wohnung gekauft. Die Freude am neuen Eigentum dauerte allerdings nicht lange. Schon bald merkte er, dass die Lärmemissionen von den nahen Industriegeleisen und des Güterbahnhofs lauter waren als gedacht.
«Besonders störend sind die quietschenden Güterzüge, die uralten Lokomotiven und das Verladen von Holz und Recyclingmaterial», sagt Comminot. Wenn die Arbeiten während des Tages ablaufen würden, hätte Comminot nichts dagegen. «Wir werden aber fast jeden Tag morgens um 4 Uhr geweckt», sagt er. «Zudem gibt es oft keine Mittagspause, und am Abend geht es auch bis 20 Uhr».
Auf Comminots Initiative hin haben sich die 14 Wohnungsbesitzer an der Segantinisgtrasse zusammengetan. Gemeinsam wollen sie jetzt gegen den Lärm ankämpfen. Comminot hätte eine Idee: «Eine Lärmschutzwand würde helfen.» (hap)
03.07.2012 18:12 Uhr
Lärm?
Ich wohne seit über 3 Jahren ebenfalls in diesem Quartier, aber mich stört da überhaupt nichts. Auch wusste ich gar nicht, dass da schon um 4 Uhr morgens begonnen wird, denn um diese Zeit schlafe ich noch tief und fest. Am Mittag bin ich immer kurz zu Hause, da wird ab und zu gearbeitet, aber über Lärm kann ich mich nicht beklagen, ist halt normal direkt neben so einem Gleis. Irgendwelche Massnahmen, wie eine Lärmschutzwand finde ich unnötig.