Seltene Krankheiten benötigen spezielle Aufmerksamkeit und Behandlung. Anlässlich des Internationalen Tages der seltenen Krankheiten vom 25. Februar ergreift die Schweizerische Gesellschaft für Pneumologie die Initiative und ruft die Arbeitsgruppe «Interstitielle und Seltene Lungenkrankheiten» ins Leben. Sie will die Betreuung und Behandlung der Betroffenen verbessern.
Bern. – Um die Situation der Patienten mit seltenen Krankheiten zu verbessern und Öffentlichkeit, Ärzte sowie weitere Personen aus dem medizinischen Umfeld zu sensibilisieren, findet auch in der Schweiz am 25. Februar der 5. Internationale Tag der seltenen Krankheiten statt.
Dieser Tag ist koordiniert durch ProRaris – die Allianz der seltenen Krankheiten in der Schweiz – in Zusammenarbeit mit den nationalen Vereinigungen für seltene Krankheiten in über 25 europäischen Ländern.
Neue Arbeitsgruppe gründen
In der Schweiz leiden schätzungsweise 500 000 Personen an einer seltenen Krankheit. Oft zeigen diese Krankheiten einen schweren Verlauf, sind chronisch und lebensbedrohlich. Es besteht nicht selten ein schlechtes Verständnis für diese Krankheiten, sowohl durch Patienten wie ihre Familien. Bedingt ist das oft auch durch Schwierigkeiten, an genügend zuverlässige und umfassende Informationen zu gelangen.
Die Schweizerische Gesellschaft für Pneumologie gründet am Tag der seltenen Krankheiten eine Arbeitsgruppe, die sich mit seltenen Lungenkrankheiten befasst. (so)
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