Am Mittwoch hat der Spitex Verband Graubünden vor den Medien dargelegt, weshalb sich die Finanzierung der Spitex-Leistungen immer schwieriger gestaltet. Der Verband plädiert für eine Änderung des Schlüssels zur Festlegung der anerkannten Kosten.
Chur. – Wie Ida Maissen, Präsidentin des Spitex Verbandes Graubünden, und Geschäftsleiter Tino Morell an einer Pressekonferenz vom Mittwoch in Chur ausführten, klafft zwischen den effektiven Kosten, welche die Spitex-Leistungen verursachen, und den vom Kanton anerkannten Kosten eine Lücke, die mittel- bis langfristig zu einem ernsthaften Finanzierungsproblem führen wird.
Entsprechend wollen die Bündner Spitex-Verantwortlichen in nächster Zukunft nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch die Politiker für diese Problematik sensibilisieren.
«Gesetzt soll angepasst werden»
Konkret soll nach Meinung von Maissen und Morell jener Passus des kantonalen Krankenpflegegesetzes geändert werden, der definiert, auf welcher Rechnungsgrundlage die anerkannten Kosten berechnet werden.
Bis heute entsprechen diese den durchschnittlichen Kosten pro Leistungsstunde der günstigsten Spitex-Organisationen, die zusammen mindestens 75 Prozent der insgesamt im Kanton verrechneten Leistungen erbringen. (so)
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