«Eis–zwei–Geissebei!» schallte es am Dienstag wieder über den Hauptplatz in Rapperswil-Jona. Der traditionelle Fasnachtsanlass sparte wie jedes Jahr weder mit Witzen noch mit fliegenden Würsten für die versammelte Menge.
Rapperswil-Jona. – Rapperswil und Jona sind zwar fusioniert. Einmal im Jahr spielt das aber keine Rolle. Da wir das Rapperswiler Rathaus zur Trutzburg gegen Vernunft und Alltagslangeweile. Zum 662. Mal holten die Rapperswiler Fasnächtler am Dienstag mit ihrem Schlachtruf «Eis–Zwei–Geissebei» zum Rundumschlag aus. Verschont wurde dabei niemand.
Regierungsrat schwänzt Session
Der Fasnachtsanlass geniesst offenbar auch beim ehemaligen Stadtpräsidenten von Rapperswil-Jona einen hohen Stellenwert. Zwar fühle sich Beni Würth laut dem Geissebeivorsitzenden Matthias Mächler «auf dem kantonalen Parkett viel wohler, als auf heimischem Laminat.» Das hielt den St. Galler Regierungsrat aber nicht davon ab, die Nachmittagssession im Kantonsrat zu schwänzen und sich im Rathaus lieber dem Fasnachtstrubel zu widmen. (wm)
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