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In der Radiologie des Kantonsspitals Glarus ist der neue Magnetresonanztomograph in Betrieb genommen worden. Damit ist das Spital im Bereich der bildgebenden Diagnostik technisch auf dem neusten Stand.
Glarus. – Zwei Jahre lang wurde geplant und gebaut. Laut einer Medienmitteilung vom Dienstag musste unter anderem die Energiezentrale erneuert werden. Am 4. Juni wurde das 3,5 Tonnen schwere Diagnosegerät mit einem Pneukran ins Spital gehievt, nun steht es den Patienten zur Verfügung.
Die drei Herzstücke der Radiologie am Kantonsspital Glarus, der Computertomograph, das konventionelle Röntgengerät sowie der Magnetresonanztomograph (MRT oder MRI-Gerät) wurden für 2,6 Millionen Franken erneuert.
MRI hat in Glarus Tradition
Vor 13 Jahren hat die Landsgemeinde das erste MRI-Gerät genehmigt. Dieses leistete seither wertvolle Dienste und hat – zusammen mit dem Radiologieteam am Kantonsspital – für viele tausend Patienten oftmals lebenswichtige Diagnosen möglich gemacht.
Aufgrund der rasanten Entwicklung der Technologie wurde sein Ersatz unumgänglich. Mit dem neuen Gerät modernster Technik kann eine 30 Prozent höhere Bildauflösung erzielt und damit die Untersuchungszeit entsprechend gekürzt werden. (so)
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