Heute, 12:50 Uhr | 0 Kommentare
Die Sauerei im Holästei hat Folgen: Die Kantonspolizei verspricht mehr Präsenz. In die Pflicht genommen werden aber alle Player auf dem Areal. Sie sollen die Spielregeln am runden Tisch klären, fordert Sozialpsychologe Felix Hof.
Glarus. – Bei der Kantonspolizei rückt der Holästei zurzeit nach oben auf der Prioritätenliste. Wegen den Missständen in der Ennendaner Allmeind und auf dem Areal um die Gipserhütte werde die Kantonspolizei dort vermehrt Patrouillengänge machen, verspricht Kommandant Markus Denzler. Beim Holästei handle es sich um einen Dauerbrenner, wo Jugendliche Party machten. «Ein gesellschaftliches Problem und bekanntlich auch in Glarus nicht das erste solche Szenario.»
Mediation, bevor die Lage eskaliert
Mit Polizei allein sei es nicht getan, sagt Felix Hof. Für den Sozialpsychologen und Leiter des regionalen Beratungszentrums in Rapperswil-Jona ist die Situation beim Holästei das typische Abbild einer veränderten Zeit. «Die Jugendlichen», sagt er, «erobern sich den öffentlichen Raum heute anders als noch vor zehn oder 20 Jahren.»
Heute, 11:26 Uhr | 0 Kommentare
Was halten Sie von diesem Artikel? Schreiben Sie in einem Kommentar Ihre Meinung dazu!
neuen Kommentar schreiben...