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Ein Mann hat an der Hartbertstrasse in Chur mit einer Sprühlanze Gift in einen ausgeflogenen Bienenschwarm gespritzt und Hunderte Tiere getötet. Dabei hätte er nur die Polizei oder einen Imker rufen müssen, um das Problem zu lösen.
Chur. – Kurt Pfister, Hausabwart bei der kantonalen Verwaltung in Chur, ärgert sich immer noch grün und blau. Vor einigen Tagen entdeckte er an der Hartbertstrasse in Chur auf dem Boden Hunderte von toten Bienen. Auslöser für dieses Bienensterbens war nicht eine Bienenseuche, sondern ein Mann, der einen ausgeflogenen Bienenschwarm mit einer Sprühlanze vergiftet hatte.
Ausschwärmende Bienenvölker keine Seltenheit
Dass Bienen aus einem Bienenstock ausschwärmen und sich vorübergehend eine neue Bleibe suchen, ist keine Seltenheit. Das passiert immer dann, wenn es in einem Bienenstock zu eng wird und eine alte Königin mit einem Teil des Bienenvolks den Stock verlässt. Ruft man die Polizei oder einen Imker, kann das ausgeschwärmte Bienenvolk leicht eingefangen werden.
Labortest soll Klarheit bringen
Im Falle der Hartbertstrasse in Chur ist das nicht passiert, weshalb Hunderte der nützlichen Tiere sterben mussten. Aber die Geschichte ist damit noch nicht zu Ende. In einem Labor soll nun geklärt werden, mit welchem Gift die Bienen getötet wurden und ob die Tiere, die überlebt haben, das Gift womöglich noch in sich tragen. (so)
09.07.2012 04:07 Uhr
Sauerei
einfach nur eine grosse Sauerei so etwas,derjenige der das gemacht hat sollte eine saftige Busse bekommen.
Leider aber sind solche Gifte ohne Probleme erhältlich und das in Läden wo auch Lebensmittel verkauft werden und genau da sollte man mal reagieren und solches Zeugs nur an Fachleute aushändigen.
Wenn man in solche Gift Regale schaut dann graust einem manchmal richtig wie und mit welchen Mitteln da gegen die Tierwelt und die Natur gekämpft wird.