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«Jetzt ade, du enge Bank!»

Für die Churer Schülerinnen und Schüler war am Donnerstag der lang ersehnte letzte Schultag vor den Sommerferien.

Ab in die Sommerferien.
Ab in die Sommerferien.

Chur. – Wenn vor den Churer Sommerferien die Schulglocke zum letzten Mal läutet, geht es nicht etwa ab in die Badi, sondern zuerst noch in eine Kirche – zur Schulschlussfeier. Mit dieser findet eine der wichtigsten Traditionen im städtischen Schuljahr statt. «Drei Anlässe sind unabdingbar mit der Churer Stadtschule verbunden», heisst es im Büchlein «Die drei Churer Lieder» des ehemaligen Stadtlehrers Domenic Cantieni.

Neben der Maiensässfahrt und dem Sommerlager «Ferienkolonie» ist dies eben die Schulschlussfeier, früher allgemein bekannt als «Zuospruch». Denn bei der seit Anfang des 19. Jahrhunderts stattfindenden Tradition «spricht» jeweils eine Lehrerin oder ein Lehrer respektive ein Vertreter der Stadtschule ein paar Worte «zu» den Anwesenden.

«Legt die Bücher still zur Seite»

Der unbestrittene Höhepunkt der Schulschlussfeier ist jedoch musikalischer Natur: Denn die Feierlichkeiten wären undenkbar ohne das von Armon Cantieni komponierte und von Martin Schmid getextete Schulschlusslied, das da beginnt mit «Legt die Bücher still zu Seite» und der Ferienfreude konkret Ausdruck gibt mit den Worten: «Jetzt ade, du enge Bank!» (so)

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