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Seit Donnerstag hat es fast pausenlos geregnet, nirgends mehr als auf dem Hochstuckli. Der Wasserpegel in der Region steigt.
Sattel. - Am meisten Regen registrierte der Wetterdienst Meteomedia in der Zentralschweiz. In Sattel-Mostelberg fielen zwischen Donnerstag 14.00 Uhr und Samstag 07.00 Uhr insgesamt 120 Liter pro Quadratmeter. Aber auch im Mittelland regnete es teils heftig: in Zug wurden 93 Liter und in Winterthur 81 Liter pro Quadratmeter gemessen.
Die Lage ist zwar noch nicht dramatisch, aber die Innerschwyzer Wasserpegel steigen langsam an. Der Lauerzersee ist wie immer als Erster über die Ufer getreten. Das Wasser machte sich in der Badi in Seewen breit, der Campingplatz nebenan steht auch schon teilweise unter Wasser.
Pünktlich zum meteorologischen Herbstbeginn am Samstag wurde es auf den Bergen winterlich. Die Schneefallgrenze sank unter 2000 Meter, teils gab es sogar Flocken bis gegen 1500 Meter.
Gesperrt sind seit Freitagabend die Gotthard-Passstrasse zwischen Göschenen und Airolo. Dasselbe gilt für den Grimselpass zwischen Guttannen und Gletsch, die Furka zwischen dem Oberwallis und dem Urserental im Kanton Uri sowie für den Sustenpass zwischen dem Urnerland und dem Berner Oberland.
Dass der Winter Ende August zum ersten Mal grüsst, ist laut Meteorologen nicht ungewöhnlich. Verantwortlich ist eine Kaltfront, die unten kühle Luft von Nordwesten zur Alpennordseite schiebt, während in der Höhe weiterhin feuchte Luft aus Süden über die Alpen strömt.
Eine solche Wetterkonstellation bringt hohe Niederschlagssummen, besonders entlang der Voralpen und im angrenzenden Mittelland. (red)
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