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Im Bündner Rheintal wird es in wenigen Jahren sehr eng

Wächst die Bevölkerung wie in den letzten Jahren, geht der Agglomeration Chur bereits in 15 Jahren der Boden aus.

Im Bündner Rheintal werden die Landreserven schneller als erwartet knapp.
Im Bündner Rheintal werden die Landreserven schneller als erwartet knapp.

Chur. – Die schwindenden Landreserven für Wohnen und Arbeiten sind nicht nur in den Metropolitanräumen der Schweiz ein Problem. Wie der Kanton Graubünden in seinem Synthesebericht zum aktuellen Agglomerationsprogramm Chur schreibt, wird es auch im Bündner Rheintal eng. Die Auswertungen würden zeigen, «dass die bestehenden Baulandreserven für die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung nicht ausreichend sind», heisst es in dem Papier.

Cla Semadeni, Vorsteher des Bündner Amts für Raumentwicklung, ist deshalb überzeugt, dass «wir nicht umhin kommen, die Siedlungen nach innen zu verdichten». Eine dichtere Bebauung in den heutigen Einfamilienhaus-Quartieren sei aber noch kein Thema.

Schneller gewachsen als gedacht

Dass die Probleme mit den Baulandreserven bereits mittelfristig akut werden könnten, liegt an der Attraktivität des Bündner Rheintals als Wohn- und Arbeitsregion. Für die Jahre bis 2030 war der Kanton noch vor wenigen Jahren von einem jährlichen Bevölkerungswachstum von 1,4 bis zwei Prozent ausgegangen. Tatsächlich nahm die Bevölkerung in den 17 Gemeinden des Grossraums Chur in den letzten Jahren aber um mehr als doppelt so viel zu. (obe)

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