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Aus sieben wurden fast 30 Jahre: seine Zeit in Chur war alles andere als eine vorübergehende Station seiner Karriere. Nun gibt Beat Stutzer die Leitung des Bündner Kunstmuseums in Chur ab. Am Sonntag ist er zu Gast in der Sendung «Grischalog» von Radio Grischa.
Chur. – Ende Monat geht Beat Stutzer frühzeitig in Pension. Damit kann er sich bald ausschliesslich auf die Kunst konzentrieren. Von Wehmut ist keine Spur, obwohl er knapp eine Woche vor seinem Rücktritt sein Büro schon fast geräumt hat.
Neue Horizonte eröffnet
Stutzer schätzt den Kontakt zu den Besuchern des Museums und führt sie gerne persönlich durch die Ausstellungen. Manchmal öffnen sich ihm dabei neue Horizonte: zum Beispiel ungewohnte Möglichkeiten, wie man Kunst betrachten kann. Und er erzählt von dem blinden Jungen, der eine Skulptur von Alberto Giacometti mit den Händen erkundet hat.
Für die Gesprächssendung «Grischalog» erklärt Stutzer, was ihn mit seinen Lieblingskunstwerken im Bündner Kunstmuseum verbindet. Dabei sitzt er auf seinem Sofa mit pornografischen Darstellungen und vergleicht seine Arbeit mit derjenigen eines Detektivs. (so)
«Grischalog» am Sonntag zwischen 10 und 11 Uhr sowie in der Wiederholung am Montag ab 19 Uhr.
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