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In den Glarner Alpen jagt eine Hiobsbotschaft die andere. Dieses Jahr zählt die Alpine Rettung Schweiz schon 28 Einsätze. Das ist rekordverdächtig.
Glarus. – Aber nicht nur die Bergretter des Schweizerischen Alpenclubs SAC werden auf Trab gehalten. Auch die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega und die Polizei mussten vermehrt ins Gebirge ausrücken.
Tote, Verletzte, Vermisste
Erschreckend: Seit Anfang August ereignete sich jeder zweite Bergunfall in den Schweizer Alpen im Glarnerland. In anderthalb Monaten mussten von der Baumgarten-Alp, vom Guppengrat und aus Elm insgesamt drei Tote geborgen werden. Fünf verletzte Alpinisten wurden am Clariden gerettet, drei Vermisste im Gebiet der Selbsanft. Hinzu kommt ein Schwerverletzter am Hausstock.
«Mit bis jetzt 28 Einsätzen kommen wir schon ganz nahe an das Rekordjahr von 2005 mit 33 Einsätzen heran», erklärt der Glarner SAC-Rettungschef Fridolin Luchsinger. Schuld daran seien unter anderen die schönen Wochenenden, die auf die schlechten folgten. (mme)
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