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Eine neue Verkehrsidee soll den Hauptort beleben statt auslaugen

Der Bahnhof Glarus soll nicht nur Haltestelle für Zugreisende sein, sondern auch eine wichtige Station für Buspassagiere, Auto- und Velofahrer werden.

Neue Ära Bahnhof: Wo heute die Züge verkehren, soll laut Projektskizze die Autostrasse durchführen. Die Drehscheibe (rechts) und die Lokremise dahinter müssten weichen.
Neue Ära Bahnhof: Wo heute die Züge verkehren, soll laut Projektskizze die Autostrasse durchführen. Die Drehscheibe (rechts) und die Lokremise dahinter müssten weichen.

Glarus. – Glarus ist zu attraktiv, als dass es links liegen gelassen werden darf. Dies finden die Ortsplaner, die den Hauptort nicht (nur) umfahren, sondern (auch) direkt erschliessen wollen.

Ihre Idee: Zugreisende, Automobilisten, Velofahrer und Busreisende werden via Bahnhof mitten ins Herz der Stadt geschleust. Das Ortszentrum soll autofrei werden. Ob es die Umfahrung im Westen dann noch braucht, darüber scheiden sich die Geister.

Idee ist «genial» bis «hirnrissig»

Auch baulich ist die Idee «einzigartig vielseitig»: Autostrasse und Buslinie sollen mitten über das heutige Bahnhofareal führen, den Zugang zu den Gleisen regelt eine Überführung, über die Fussgänger gleich bis nach Ennetbühls spazieren können.

Was für die einen «ein genialer Wurf» ist, finden andere «eine hirnrissige Idee». Kernerschliessung, Westumfahrung und Flaniermeile dürften die Gemüter noch erhitzen. Bis zum Winter: Denn bis dann geben die SBB, mit denen der Bahnhof-Umbau koordiniert werden müsste, der Gemeinde Zeit für die Machbarkeitsstudie, die Klärung der Kosten und eine Idee, was mit der heimatgeschützten Lokremise und der Drehscheibe passieren soll. (bt)

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