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Die Anti-WLAN-Initianten kämpfen für Kabelinternet in den Schulen. Dafür gründen sie die IG «Strahlenfreie Schulen Glarus Süd».
Glarus. – Die Leute aus Glarus Süd, welche die Abschaffung des Drahtlos-Internets (WLAN) in den Schulen von Glarus Süd fordern, gründen nun die Interessengemeinschaft «Strahlenfreie Schulen Glarus Süd». Über ein Postfach in Schwanden und über eine E-Mail-Adresse ist diese IG in Zukunft erreichbar.
Zuversicht bei den Initianten
Wie es weitergeht, darüber sei man sich noch nicht einig. Zuversichtlich ist die IG aber. «Wenn wir nicht an unsere Sache glauben würden, könnten wir es gleich bleiben lassen», meint eine Initiantin dazu.
Nun stellt die IG Nachforschungen darüber an, wie viel eine Umrüstung der Schulen auf Kabelinternet kosten würde. Denn sie zweifelt die Zahlen der Schulkommission an. Die Initianten verstehen nicht, warum die Gesundheit der Kinder nicht im Budget einer Schule liegen soll. Denn die Kinder hätten Symptome, die von den Strahlen kämen. (eh)
23.09.2012 00:05 Uhr
Viel Wind ...
Lieber Herr Mooser,
leider haben Sie meine Frage zu Ihrer Kompetenz gänzlich unbeantwortet gelassen. Sind Sie vielleicht ebenso Astrologe wie Herr Dinger vom Anti-Mobilfunk-Vereins Diagnose-Funk? Oder etwa Lehrer? Wovor fürchten Sie sich, dass Sie Ihren beruflichen Hintergrund nicht preisgeben wollen? Es geht mir nicht darum, Sie bloss zu stellen, die Leser sollen lediglich besser einschätzen können, mit wem sie es zu tun haben. Wer sich mit W-LAN-Alarm so weit aus dem Fenster lehnt wie Sie, muss sich mMn diese Frage gefallen lassen.
Zu Ihren jüngsten Einlassungen 1 bis 4 erlaube ich mir wie folgt zu erwidern:
Zu 1: Interessant zu sehen, wie sie versuchen, mich persönlich in Misskredit zu bringen. Das Märchen vom Etikettenschwindel ist etwas für die Kinder von Glarus-Süd. Erwachsene können sich jederzeit auf www.izgmf.de selbst davon überzeugen, welchen Kurs das IZgMF steuert. Lange Jahre waren wir nur Mobilfunkgegner, dann entdeckten wir die verdeckten materiellen und immateriellen Interessen vieler sogenannter Mobilfunkgegner und kümmern uns heute mehr um diese Profiteure - denn in der Debatte ist eigentlich alles gesagt. Klar, Profiteure mögen unseren Kurswechsel nicht, sie lassen deshalb keine Gelegenheit aus, das IZgMF mies zu machen.
Zu 2: Diese Website des BAG wurde zuletzt vor 5 Jahren aktualisiert. Ganz schön lang, denn in 15 Minuten kann sich die Welt verändern.
Zu 3: Sie verbreiten eine Falschmeldung: Die RNCNIRP ist nicht die "russische Strahlenschutzkommission", diese Funktion hat die RSCRP inne. Lesen Sie öfter IZgMF und Sie bekommen solche raren Informationen rechtzeitig (siehe: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=50357). Abgesehen davon: Wieso erwähnen Sie die Russen, nicht aber Venezuela? Sich nur das Herauszupicken, was gerade in den Kram passt, - wir hatten es hier schon einmal, Herr Mooser - ist keine Kunst, sondern Irreführung.
Zu 4: Sie haben vergessen zu erwähnen, dass das BfS diese Empfehlung ausspricht, falls eine kabelgebundene Alternative zur Verfügung steht.
Zu 5: Was Sie nicht sagen! Die Wissenschaft hat doch längst klare Antworten gegeben. Worum es derzeit nur noch geht ist die akademische Diskussion um ein mikroskopisch kleines Restrisiko. Wäre es größer, wäre es längst gefunden worden.
Zu 6: Soso, Sie warten also noch immer auf Ihre fünf Studien. Herr Mooser. Irritiert es Sie denn gar nicht, dass weltweit W-LAN (802.11) seit mindesten 12 Jahren bei inzwischen hunderten von Millionen Anwendern in Betrieb ist, und es keinerlei Meldungen über irgendwelche W-LAN-Opfer-Epidemien gibt? Warum sollte es diese ausgerechnet in Glarus-Süd geben und nicht in New York, Paris oder München? Ausgenommen sind natürlich die Meldungen von selbstdiagnostizierten W-LAN-Opfern, von denen weltweit immerhin schon acht (es können auch elf sein) "entdeckt" wurden. Pardon, das war jetzt ein bisschen polemisch, anders, Herr Mooser, ist die unerträgliche Gewissheit mancher Mobilfunkgegner aber nicht auszuhalten.
22.09.2012 18:12 Uhr
Langzeit- und nicht-thermische Auswirkungen ungenügend erforscht
1) Herr Schall (alias spatenpauli), Ihre Website "Informationszentrum GEGEN Mobilfunk - IZgMF" ist ein Etikettenschwindel. Eine Namensänderung ist dringend angebracht. Vielleicht können Sie ja bei einem der Lobby-Verbände der Mobilfunk-Industrie, wie ihrem Namensvetter IZMF, anheuern.
2) Bundesamt für Gesundheit (BAG) zu WLAN: "Langzeit- und nicht-thermische Auswirkungen sind zurzeit noch ungenügend erforscht."
3) Die russische Strahlenschutzkomission empfiehlt Kabel statt WLAN in Schulen.
4) Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt als Vorsorgemassnahme die Bevorzugung von kabelgebundenen Techniken.
5) Die Europäische Kommission hält das Vorsorgeprinzip für anwendbar
"wenn die Wissenschaft keine klaren Antworten geben kann."
6) Ich warte noch immer auf die 5 Studien, welche die Langzeitwirkung von WLAN mit 2,4 GHz für mindestens 1 Jahr an Versuchstieren untersucht haben.
12.09.2012 13:21 Uhr
Kritik aus berufenem Munde, oder was?!
Lieber Herr Moser!
Kinder sind immer und überall schützenswert, egal wo. Ich erlaube mir daher, mich aus Deutschland auch um Kinder in der Schweiz zu kümmern. Freilich nicht so wie Sie, sondern ich sehe es eher so, dass Kinder auch gegen die Bedenken einer übereifrigen W-LAN-Bürgerwehr geschützt werden sollten, um mit zeitgemäßen technischen Mitteln den Lehrstoff vermittelt zu bekommen - so wie dies in Hunderttausenden anderen Schulen auf dieser Welt bereits gemacht wird.
Sie schreiben: "Kurzzeitige Provokationsstudien sagen überhaupt nichts aus."
So?
Warum nicht, Herr Mooser? Könnten Sie mir das bitte einmal erklären? Ich bin nur Ingenieur der Nachrichtentechnik und kann Ihren Einwand nicht so recht nachvollziehen.
Und darf ich fragen, was Sie für einen Beruf erlernt haben, dass Sie sich zutrauen, solche kategorischen Bewertungen abzugeben, die ich in dieser Form noch nicht einmal von Wissenschaftlern gehört habe? Ich bin gespannt!
Sie müssen sich nicht genieren, Sie sind ggf. in guter Gesellschaft. Die Vorstände von Anti-Funk-Vereinen wie Gigaherz und Diagnose-Funk sind ausnahmslos mit fachlichen Laien bestückt. Gigaherz wird von einem Elektriker angeführt, Diagnose-Funk von einem Astrologen und einem Maschinenbauingenieur. Und der sogenannten "Kompetenzinitiative" steht ein ehemaliger Literaturprofessor vor. Geballte Fachkompetenz also, nur halt leider nicht in Sachfragen der Funkimmission. Über Funktechnik und deren angeblicher biologisch unerwünschter Nebenwirkung wollen alle diese Leute dennoch bestens Bescheid wissen, so gut, dass sie, so vermute ich es, auch bei Herrn Mooser hoch im Kurs stehen.
30.07.2012 15:56 Uhr
Lieber Herr Schall,
Lieber Herr Schall, überlassen uns Schweizern die Vorsorge für unsere Kinder.
Solange, wie das Bundesamt für Gesundheit schreibt, die "Langzeit- und nicht-thermische Auswirkungen" "noch ungenügend erforscht" sind, ist das Vorsorgeprinzip der richtige Weg.
Studien, wie diese, welche die Langzeiteinwirkung, d.h. über einen Untersuchungszeitraum von mindestens einem Jahr, von 2,4 GHz untersucht haben, sind Mangelware.
Long-term, low-level microwaver irradiation of rats
http://www.magdahavas.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/Chou-
CK-et-al.-Long-term-MW-rad-of-Rats-1992.pdf
Ihre Deutungshoheit dürfen Sie gerne in Ihrem deutschen Forum, Informationszentrum gegen Mobilfunk, ein Name der allerdings, wie ich finde, nicht zum Inhalt passt, ausleben. Vlelleicht sollten Sie da mal über eine Namensänderung nachdenken.
Sie können unglaubhaft machen was Sie möchte.
Zeigen Sie mir 5 Studien, welche die Langzeitwirkung von WLAN mit 2,4 GHz für mindestens 1 Jahr an Versuchstieren untersucht haben.
Kurzzeitige Provokationsstudien sagen überhaupt nichts aus.
29.07.2012 11:56 Uhr
Bitte mit Sachverstand interpretieren, nicht mit der Nase
Herr Sattler, aus meiner Sicht verzerren Sie die Wertung von Dr. Jonathan Samet für Ihre Zwecke!
Wenn Samet sagt, dass die 2B-Wertung für alle möglichen Formen der Hochfrequenzemission gilt, dann ist das zwar unglücklich formuliert, weil es Fehlinterpretationen provoziert, im Prinzip aber in Ordnung. Denn Samet meint nicht das, was Sie in seine Worte hinein interpretieren (nicht nur Handys, sondern auch W-LAN), sondern etwas ganz anderes: Die Welt hat außer Mobilfunk, DECT und W-LAN noch hunderte andere Emissionsquellen für HF-Felder, darunter auch starke wie Rundfunk, Fernsehen, DVB-T, Amateurfunk, Schiffsfunk, BOS usw. usf. Und selbstverständlich gilt die 2B-Wertung für alle diese STARKEN Quellen, die IARC sorgt sich schließlich zurecht nicht nur um Privatleute, sondern auch um Leute, die beruflich länger starken Funkfeldern ausgesetzt sind. Die IARC sorgt sich aber nicht um Geschäftemacher, die alles daransetzen, um mit Hilfe der 2B-Wertung unbegründete Ängste vor SCHWACHEN Funkfeldern in der Bevölkerung zu schüren.
Jetzt könnten Sie einwenden, ich würde dies alles nur behaupten. Falsch, ich habe als Beleg die Presse-Information der IARC:
http://www.iarc.fr/en/media-centre/pr/2011/pdfs/pr208_E.pdf
Dass SCHWACHE Funkfelder mit der 2B-Wertung NICHT gemeint sind, entnehmen Sie bitte folgender Passage:
"The evidence was reviewed critically, and overall evaluated as being limited among users of wireless telephones for glioma and acoustic neuroma, and inadequate to draw conclusions for other types of cancers. The evidence from the occupational and environmental exposures [damit sind z.B schwache Felder von Mobilfunk-Basisstationen oder von W-LAN-Accesspoints gemeint!] mentioned above was similarly judged inadequate."
Dass STARKE Funkfelder gemeint sind, entnehmen Sie bitte folgenden Passagen:
“The conclusion means that there could be some risk, and therefore we need to keep a close watch for a link between CELL PHONES and cancer risk.”
und
“…it is important that additional research be conducted into the long‐term, heavy use of MOBILE PHONES.”
Das sind alles Originalzitate, nur die Versalien gehen auf mein Konto.
Leider ist die IARC so naiv gewesen, bei ihren öffentlichen Erklärungen diese Zusammenhänge nicht explizit zu nennen, sondern sich nur indirekt zu erklären. Für Fachleute reicht das, die wissen was das bedeutet, aber Laien wissen es eben nicht. Und genau in diese Lücke stoßen laienhafte Panikmacher, wie sie in den diversen Anti-Mobilfunk-Vereinen sitzen. Hätte die IARC vorher gewusst, was für Schindluder mit dieser 2B-Wertung getrieben wird (welche andere 2B-Wertung der IARC wurde so aufgeregt diskutiert?), sie hätte wahrscheinlich den Spielraum für Fehlinterpretationen eingeengt.
In Australien gibt es übrigens eine staatliche Meldestelle für Leute, die sich von Funkwellen betroffen fühlen. Nun, was meinen Sie, wie viele Millionen sich dort seit 2003 gemeldet haben?
Es waren keine Millionen, sondern sage und schreibe nur 55 Personen. Mehr dazu hier: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=50484
@Thomas Mooser: Mit selektiver Auswahl, Herr Mooser, kann ich Ihnen auch glaubhaft machen, dass am 21. Dezember 2012 die Welt untergeht. Alles lässt sich mit dieser Methode "beweisen". Wenn Sie die Wahrheit wissen möchten, öffnen Sie bitte das zweite Auge und schauen Sie sich - auch wenn es Ihnen anfangs gegen den Strich geht - Gegenargumente an. Im IZgMF-Forum machen wir dies zum großen Ärger von Geschäftemachern und deren unfreiwilligen Helfern seit vielen Jahren. Streitfragen lassen sich dort im Dialog ausdiskutieren, wie etwa jüngst die "essenzielle" Frage: Mindert Elektrosmog die energetische Qualität von Wasser? Der selbstbewusste Verfechter der PRO-Seite geriet allerdings schnell ins Trudeln und trat den geordneten Rückzug an: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&id=49432
10.07.2012 15:55 Uhr
WHO: Elektromagnetische Strahlung "potenziell kreberregend"
WHO Einstufung bezieht sich nicht nur auf Handys, sondern auf andere Quellen hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung
Wer sich die Mühe macht die Audiodatei der Pressekonferenz der Weltgesundheitsorganisation WHO / Internationalen Agentur für Krebsforschung IARC anzuhören, wird bei Minute 14 feststellen, dass sich die Klassifizierung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern als "möglicherwise krebserregend für den Menschen" nicht aussschliesslich auf Handys bezieht, sondern auch andere Strahlenquellen einbezieht.
Dr. Jonathan Samet, Lyon, 31. Mai 2011:
"The designation for group 2B is radio frequency electromagnetic fields that is unspecified as to source, so the group 2B classification would have broad applicability to sources with this type of emissions."
http://terrance.who.int/internet/audio/press_briefings/Archive%202011/VP...
10.07.2012 00:32 Uhr
Vorsorge - Lieber Kabel statt WLAN
Wenn sich die Russische Strahlenschutzkomission für Kabel statt WLAN in Schulen ausspricht und das Bundesamt für Gesundheit die Langzeitwirkungen von WLAN als "ungenügend erforscht" bezeichnet, das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz als Vorsorgemassnahme die Bevorzugung von kabelgebundenen Techniken empfiehlt, handelt es sich um von Sachverstand geleite und dem Vorsorgeprinzips gerecht werdende, realistische Empfehlungen und Einschätzungen.
Der Vergleich des gesundheitlichen Risikos der Langzeiteinwirkung schwacher hochfrequenter elektromanetischer Felder von WLAN mit den von Ihnen angeführten Beispielen ist total daneben.
08.07.2012 11:55 Uhr
Blinde Vorsorge ist keine Vorsorge, sondern weltfremd
Vorsorge bei Kindern! Klar, das kommt immer gut an bei besorgten Eltern.
Doch da gibt es dieses Hindernis des gesunden Menschenverstandes. Zwei Beispiele mögen Ihnen das verdeutlichen:
• Würden Sie Ihre Kinder in einer Dunkelkammer halten, nur um sie vorsorglich vor den nachweislich krebserregenden Strahlen unseres Zentralgestirns (nicht: -gehirns) zu schützen?
• Würden Sie vorsorglich mit einer eisernen Kaiser-Wilhelm-Pickelhaube herumlaufen, nur um sich gegen das nachweisliche Risiko zu schützen, von einem Meteoriten getroffen zu werden?
Wahrscheinlich werden Sie beides ablehnen. Weil Sie es Blödsinn erkannt haben. Das Risiko ist zwar unbestritten existent, aber tolerierbar klein. Bei W-LAN ist es nicht anders, nur dass Sie es da (noch) nicht erkennen.
Womit ich sagen will: Nach Vorsorge zu rufen ist leicht, es erfordert Null Kompetenz. Schwieriger wird es, über so einen Ruf zu befinden, dies geht nur mit Sachverstand und Wissen. Laien können das nicht, auch selbsternannte Experten können dies nicht, sie können lediglich eine mehr oder weniger fundierte Meinung zu dieser Frage haben. Die Voraussetzungen für eine kompetente Beantwortung der Frage liegen bei der seriösen Wissenschaft, denn dort wird streng mit Fakten gearbeitet. Und diese Fakten sagen klipp & klar: Von W-LAN ist keinerlei Gefährdung zu erwarten. Punkt.
Lesen Sie die Presse-Information der IARC zur 2B-Krebswertung elektromagnetischer Felder und Sie werden feststellen, die IARC stuft körpernahe Emission durch Handys als "möglicherweise krebserregend" ein. W-LAN ist weder körpernah noch kann es mit der Sendeleistung von Handys konkurrieren.
Wer sich gegen W-LAN wendet, zugleich aber Handys oder häusliche DECT-Anlagen toleriert, macht sich unglaubwürdig.
WLAN wird weltweit in Hunderttausenden von Schulen unbesorgt eingesetzt. Aus meiner Sicht wird die pauschale Panikmache gegenüber W-LAN und anderen Funkquellen von einzelnen Baubiologen, Alternativmedizinern und von Anbietern schräger Esoterikprodukte ganz gezielt betrieben, um die Nachfrage anzuheizen. Auch Pseudowissenschaftler mit versteckten Geschäftsinteressen hauen in diese Kerbe (z.B. der Arzt, der seine Privatklinik mit Patienten füllen muss). Auf diese Weise "wild" gemachte Laien sehen sich als "Retter der Welt", ich sehe sie dagegen - mit Verlaub - als "nützliche Idioten", die gratis den Karren von Profiteuern der Debatte ziehen. Informieren Sie sich nicht nur auf den einschlägigen Alarmseiten der Mobilfunkgegner und Sie werden über kurz oder lang meinen Standpunkt verstehen oder sogar teilen.
08.07.2012 07:33 Uhr
Langzeitwirkungen sind ungenügend erforscht -> Vorsorgeprinzip
Bundesamt für Gesundheit (BAG) - WLAN:
"Langzeit- und nicht-thermische Auswirkungen sind zurzeit noch ungenügend erforscht."
In den letzen 20 Jahren hat sich laut Messaktion des NFP57 die Belastung durch elektromagnetische Felder verzehnfacht (10x). Die digitalen Funktechniken des Mobilfunks (GSM, UMTS, LTE) und WLAN, DECT sind so jung, daß es noch keine aussagekräftigen Untersuchungen zu den Langzeitwirkungen gibt.
Gerade für Kinder ist die Anwendung des Vorsorgeprinzips sinnvoll.
05.07.2012 17:44 Uhr
1:0 für Norbert Leitgeb
Ich stelle fest, Herr Sutter kann nichts bringen, was die Ausführungen von Prof. Leitgeb substanziell widerlegt.
Irgendwelche Stellungnahmen von irgendwelchen Institutionen zu sammeln und einzuwerfen ist mir zu platt, zumal die Russen noch nie den Ruf hatten, dass ihnen ein Menschenleben oder der Schutz der Umwelt so ganz besonders am Herzen liegt. Der Zweck heiligt die Mittel, nicht wahr, Herr Sutter, in der Not frißt der Teufel Fliegen.
Auch ich kann Copy-Paste betreiben: Heute präzisierte Gunde Ziegelberger vom BfS anlässlich einer Anhörung vor dem Bayerischen Landtag die Kabel-statt-W-LAN-Empfehlung des Bundesamtes: Sie gelte in erster Linie dann, wenn die N e u e i n r i c h t u n g von PC-Arbeitsplätzen an steht. Der Vertreter der Bundesnetzagentur hatte dagegen für solche Tipps kein Verständnis, die W-LAN-Sendeleistung sei so gering, da müsse man nicht darüber nachdenken.
Die neueste Story zur angeblich eminent wichtigen, tatsächlich aber völlig belanglosen Elektrosmog-Resolution 1815 des Europarats lesen Sie auf:
http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_12/resolution_1815/resolut...