Littering ist für die SBB ein Problem. Jedes Jahr bleiben in Zügen und Bahnhöfen grössere Mengen Abfall liegen. Die SBB starten deshalb eine Sensibilisierungskampagne mit prominenten Köpfen und testet ein neues Abfalltrennsystem. Unter den Testbahnhöfen zählt auch Chur.
Bern/Chur. – Immer mehr Zeitungen und Fast-Food-Verpackungen würden einfach liegengelassen, teilten die SBB am Montag mit. Im Jahr 2011 haben die SBB fast 32 000 Tonnen Abfall eingesammelt. Fünf Jahre zuvor waren es «nur» 24 250 Tonnen. Hinzu kommen jährlich tausende Tonnen an Papier, Glas und PET, welche rezykliert werden können.
Um die Reisenden zu sensibilisieren, starteten die SBB am Montag eine Kampagne. Auf Plakaten fordern Gilbert Gress, Christa Rigozzi, Ariella Käslin und DJ Antoine die Reisenden auf, ihren Müll in den Abfallkübel zu werfen. Zeitungen sollen auf die Gepäckablagen oder in die dafür eingerichteten Zeitungsbehälter gelegt werden.
Testlauf für neues Recyclingkonzept
Studien haben laut SBB gezeigt, dass sich die Sauberkeit in Zügen und Bahnhöfen positiv auf die Kundenzufriedenheit auswirkt. Im Weiteren testen die SBB in neuen Bahnhöfen ein neues Recyclingkonzept. Aufgestellt werden verschiedene Abfalleimer für PET, Aluminium, Glas und Papier. Die Testbahnhöfe sind Chur, Zürich, Bern, Zürich Oerlikon, Stadelhofen, Luzern, Bellinzona, Lausanne und Biel. (sda)
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