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«Wer tötet, muss das rechtfertigen», meint Jäger Karl Lüönd im Interview mit der «Südostschweiz».
Chur. – Am Montag beginnt die Bündner Jagd. Die Faszination des Handwerks erschliesst sich Aussenstehenden nicht immer. Karl Lüönd, Chefredaktor der Zeitschrift «Jagd&Natur» und selbst leidenschaftlicher Jäger, erläutert im Interview mit der «Südostschweiz» die Philosophie eines Weidmanns. Beim Abdrücken habe er das gleiche Gefühl, wie wenn er «einen reifen Apfel pflücke». (so)
04.09.2012 14:20 Uhr
Das, was in den ersten beiden
Das, was in den ersten beiden Kommentaren richtig festgestellte, auch wissenschaftlich längst belegte geschriebene wurde, wird leider der größte Teil der "alten" eingefleischten, unbelehrbaren und uneinsichtigen Jäger nie begreifen, nie begreifen wollen - ganz einfach, weil man Lust und Spass am töten hat!
04.09.2012 08:26 Uhr
gegen die Jagd !!!
- Die Jagd schadet dem Gleichgewicht der Natur
- Durch die Jagd steigt die Überpopulation der Wildscheine & andere Waldtiere immer weiter:
- Familienverbände werden auseinandergerissen, worauf die Wildschweine mit vermehrter Fortpflanzung reagieren
- Durch das Ausstreuen von Nahrung werden die Waldtiere angeregt sich noch mehr zu vermehren
- Die Bejagung des Fuchses führt zur Flucht und damit zur Ausbreitung von Tollwut
- Alle wesentlichen von der Jägerschaft genannten Gründe für die Jagd sind heute wissenschaftlich widerlegt
- Der Jagd fallen jährlich zusätzlich ca. 400.000 Katzen und ca. 65.000 Hunde zum Opfer
02.09.2012 08:37 Uhr
Karl Lüönd
Den Abschuss eines Tieres vergleicht der Jäger Karl Lüönd mit dem Pflücken eines reifen Apfels. Ein Lebewesen hinterrücks zu erschiessen, ist für Karl Lüönd etwas magisches, wie er an anderer Stelle auch schon sagte.
Normale Menschen sind zu so etwas gar nicht fähig und empfinden eben Freude beim Pflücken eines reifen Apfels und nicht beim töten. Lüönd ist ein leidenschaftlicher Naturstörer, dem die Psychiatrie schon vor Jahrzehnten hätte die Hand reichen sollen. Jemand der in die Natur geht um Angst, Tod, Schrecken und Blutvergiessen unter den Lebewesen zu sähen, will den Schöpfer der Natur nicht verstehen. Dass es auch ohne Jäger und minderwertigen Jagdverwaltungen geht, zeigen viele Gebiete, wo die Bestände nicht explosionsartig Zunehmen, wie im Kanton Graubünden.
Es gibt wenige Jäger die verstehen, dass sich die Bestandesdichte von Wildtieren dynamisch aufgrund von Nahrungsangebot, Territorialität, Klima, Krankheiten, Ressourcen sowie sozialen und physiologischen Faktoren usw. ohne menschliches Zutun regelt, wenn sie nicht zerschossen wird. Der Jagddruck sowie andere Faktoren hingegen erhöht die Reproduktionsraten der betroffenen Tierpopulationen. Die meisten Jäger akzeptieren die mitessenden Beutegreifer nicht. Sie hegen Rehe, Hirsche und Gämsen ähnlich wie Haustiere und wollen dann möglichst viel ernten. Sie denken, die Wildtiere gehören ihnen und sie hätten ein Recht auf Beute und Mord. Jäger haben die Verachtung von Tieren perfektioniert. Sie hetzen und verletzen. Jäger sind Tierquäler.