Vielen Glarner Senioren reicht ihr Geld nicht mehr zum Leben. Die Zahl jener, die Hilfe suchen, steigt.
Mollis/Glarus. – Je länger je mehr Rentner suchen bei der Pro Senectute in Glarus Hilfe in Finanzangelegenheiten. Sie kommen mit der AHV-Rente und der Pensionskasse nur knapp über die Runden.
Glück hat, wer genug gespart hat. Doch gebe es immer weniger sparsame Rentner, sagt Erika Kundert, die stellvertretende Geschäftsstellenleiterin der Pro Senectute: «Viele geniessen die Gegenwart und gönnen sich den einen oder anderen Luxus.»
Das Altersheim ist für einige zu teuer
Steht der Umzug ins Altersheim an, wird es für viele zu teuer – oft auch für die sparsamen: Sie müssen beim Staat Ergänzungsleistungen beantragen. Das sei zwar nicht besonders kompliziert, aber mit einem erheblichen bürokratischen Aufwand verbunden, sagt Cornelia Mathieu, die Senioren in Geldsachen berät.
Mit Ergänzungsleistungen verschwinden die Geldsorgen aber auch nicht immer. Rentnerin Margrit Jud-Meier aus dem Altersheim Mollis berichtet, dass sie, obwohl sie ein Leben lang gespart habe und Ergänzungleistungen bezieht, kaum über die Runden komme. (so)
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