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18. Platz von Marina Gilardoni

Marina Gilardoni kann sich am zweiten Tag der Skeleton-WM in Königssee nicht mehr verbessern und beendet den Wettkampf nach drei Läufen als 18.

Südostschweiz
25.02.17 - 14:50 Uhr
Asylpolitik
18. Schlussrang beim Comeback nach einem Monat Verletzungspause: Marina Gilardoni
18. Schlussrang beim Comeback nach einem Monat Verletzungspause: Marina Gilardoni
KEYSTONE/AP dpa/PETER KNEFFEL

Viel erwarten konnte Gilardoni nicht, die im letzten Winter den Durchbruch an die Weltspitze geschafft hatte. Die beiden letzten Weltcups vor der WM in Oberbayern hatte sie wegen starker Schmerzen in der Bandscheibe auslassen müssen. Etwas mehr als Platz 18 wäre aber dennoch möglich gewesen.

«Ich hätte mir etwas bessere Fahrten gewünscht», bedauerte die 29-jährige St. Gallerin. «Ich habe den Kreisel, in dem ich die gesamte Woche zirkelte, nur in zwei von vier Läufen gut erwischt. Und der beste Lauf zählte nicht einmal.» Gilardoni hatte das Pech, dass der zweite Durchgang am Freitagabend bei zunehmendem Schneefall nach 21 Fahrerinnen abgebrochen und annulliert wurde. Sonst hätte sie die Läufe 3 und 4 als 10. in Angriff genommen. In einer ersten Reaktion sprach sie von einem «Kindergarten».

Nicht, dass sie den Abbruch als solches kritisierte. Sie fand den Entscheid wegen der unterschiedlichen Verhältnisse durchaus «fair». Die Ostschweizerin bemängelte aber den Zeitpunkt und fand deutliche Worte: «Man bekam den Eindruck, dass man die elf besten bei schlechten Bedingungen einfach mal fahren liess und schaute, wo die Deutschen landen. Das hinterlässt einen etwas fahlen Nachgeschmack.»

Jacqueline Lölling und Tina Hermann, die nach dem ersten Lauf geführt hatten, verloren im immer dichter werdenden Schneefall viel Zeit, konnten nach dem Abbruch den zweiten Tag aber trotzdem von der Spitze aus in Angriff nehmen. Nach drei Durchgängen blieb die Weltcupführende Lölling letztlich eine Viertelsekunde vor Titelverteidigerin Hermann. Bronze sicherte sich die englische Olympiasiegerin Lizzie Yarnold, die nach einer wegen eines Burnouts verpassten Saison langsam wieder zu alter Form zurückfindet. Die Besten setzten sich also letztlich dennoch durch.

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