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Ivo Andelic hofft auf Comeback

Ivo Andelic aus Trimmis ist der einzige in Graubünden wohnhafte Profiboxer. Nach einer schmerzhaften Niederlage vor einem Jahr hofft der 28-Jährige auf ein erfolgreiches Comeback.

Ivo Andelic hofft demnächst auf eine Rückkehr in den Ring.
Ivo Andelic hofft demnächst auf eine Rückkehr in den Ring.

Boxen. – Seit 2008 versucht sich der Kroate Ivo Andelic, der einst als Kleinkind zusammen mit seinen Eltern in die Schweiz zog, als professioneller Boxer. Wobei das Wort Profi in diesem Zusammenhang nur bedingt stimmt. Der 28-Jährige Schwergewichtler aus Trimmis kann mit seinem Sport nicht genügend Geld für seinen Lebensunterhalt verdienten. Er arbeitet als Angestellter einer Sicherheitsfirma.

Von bislang acht Profikämpfen gewann er sechs. Einmal kam Andelic zu einem Unentschieden und einmal – im Mai 2001 – verliess der Familienvater den Ring als Verlierer. «Von dieser Niederlage habe ich mich monatelang nicht erholt», bekennt Andelic, der in Bad Ragaz von Dino Caputo trainiert wird.

Probleme mit der Bandscheibe

Neben der Psyche litt auch der Körper. Andelic hatte gravierende Bandscheibenprobleme. «Eigentlich sollte ich auf Anraten meines Arztes nicht mehr Boxen», gesteht er. Trotzdem will er weitermachen. Und mittlerweile macht der Körper wieder mit.

Der im Mai geplante Comeback-Kampf nach einjähriger Ring-Abstinenz musste wegen einer Verletzung des Gegners zwar abgesagt werden. Doch Andelic gibt nicht auf, hofft demnächst auf eine Rückkehr in den Ring. Mit einem Sieg, versteht sich. (jok)

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