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So klingt Altruismus

Edi Bonorand ist die Selbstlosigkeit in Person. Ob früher als Berufsberater oder heute als Klangtherapeut und Sterbebegleiter: Der 66-Jährige stellt immer die Anderen in den Vordergrund. Das ist faszinierend, herzlich und erfrischend. Ein Porträt für Augen, Ohren und Seele.

Edi Bonorand. Bild Céline Werdelis
 

 

«Ich möchte es gar nicht anders», erwidert Edi Bonorand auf die Frage, ob er der ganzen Selbstlosigkeit nicht manchmal überdrüssig werde. «Wir wurden so erzogen, dass immer der Nächste den Vortritt hat und du dich selber zurückhältst. Du bist da für die anderen Leute.» Eine Haltung, die sich bei ihm schon früh ausgezahlt hat, verdankt er ihr doch die Möglichkeit, als junger Sekretär beim kantonalen Amt für Berufsberatung zum eigentlichen Berufsberater aufzusteigen. Weil seine Vorgesetzten schnell bemerkten, dass der junge Edi einen guten Draht zu den Leuten hatte, die das Amt aufsuchten.

Nächtliche Einkaufstouren mit Patienten

Mittlerweile ist Edi Bonorand pensioniert, führt bei sich zu Hause in Trin eine Klangpraxis und arbeitet nebenbei für die Sterbebegleitungs-Organisation «Tecum». Radio Südostschweiz hat ihn einen Tag lang begleitet und portraitiert. Dabei verriet Edi Bonorand, der fast sein ganzes Leben in Trin verbracht hat, warum er gerne den alten Trinser Friedhof «Plaun las Olmas» besucht, wie ihn ein Hotelbesuch zur Umschulung zum Klangtherapeuten bewegte und warum er schon im Rahmen der Sterbebegleitung mitten in der Nacht mit Patienten einkaufen war.

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