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Widmer-Schlumpf ist «etwas enttäuscht»

Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf ist heute noch von Rumantsch Grischun als Schulsprache überzeugt.

Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf.
Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf.

Bern/Chur. – Eveline Widmer-Schlumpf war noch Regierungsrätin, als 2003 Rumantsch Grischun faktisch zur Schulsprache erklärt wurde. Dass nun das Pendel zurückschlägt und wieder in den Idiomen unterrichtet werden soll, ist für die Bundespräsidentin «so zu akzeptieren». Ob es auch richtig sei, werde man in ein paar Jahren beurteilen müssen, sagt sie im Interview mit der «Südostschweiz».

«Gute Grundlage»

Widmer-Schlumpf ist nach wie vor überzeugt, dass mit Rumantsch Grischun als Schulsprache «dem Romanischen eine gute Grundlage für die nächsten 50 Jahre geschaffen worden ist». Sie sei von der jüngsten Entwicklung vor allem «etwas enttäuscht».

Im Interview erklärt Widmer-Schlumpf aber auch, weshalb sie den Bundesrat auf seinem traditionellen Schulreisli am Donnerstag und Freitag ausgerechnet nach Stampa und St. Antönien führen wird. Und sie tönt an, dass für sie 2015 Schluss sein wird. (dsi)

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