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WEF-Einsatz der Armee funktioniert reibungslos

Die Schweizer Armee hat am Sonntag ihren Einsatz am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos beendet. Wie sie rapportierte, verlief alles reibungslos und ohne gravierende Zwischenfälle. Der gesperrte Luftraum über dem Tagungsort wurde dieses Jahr dreimal verletzt.

Helikopter der Schweizer Luftwaffe in Davos.
Helikopter der Schweizer Luftwaffe in Davos.

Davos. – Dabei musste kein Flugzeug zur Landung gezwungen werden, wie Stefan Hofer, der Kommunikationschef im Führungsstab der Armee, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Zu den Luftraumverletzungen kam es am Donnerstag, Freitag und Samstag. Für die Konferenzteilnehmer bestand nie die geringste Gefahr.

In einem Fall begleitete die Luftwaffe ein Flugzeug gemäss Hofer aus dem gesperrten Luftraum und informierte den Zielflughafen. Beim anderen Zwischenfall landete das Flugzeug nach der Verletzung wieder auf seinem Startflugplatz Samedan.

Im dritten Fall war die Verletzung ebenfalls geringfügig. Die Luftwaffe informierte in allen Fällen die zivilen Behörden. Die fehlbaren Piloten müssen mit einer Busse rechnen. 2012 gab es sechs Luftraumverletzungen und 2011 ebenfalls.

Dringen Flugzeuge in den gesperrten Luftraum über Davos ein, wird jeweils Verteidigungsminister Ueli Maurer kontaktiert. Er wird während des WEF ständig von zwei Offizieren begleitet, die mit der Luftwaffe in Kontakt stehen. Im äussersten Notfall ist es Maurer, der den Befehl geben muss, ein Flugzeug abzuschiessen.

Ansonsten fiel die Armeebilanz über den subsidiären Sicherungseinsatz am WEF durchaus positiv aus. Wie Hofer sagte, klappte die Zusammenarbeit mit den Bündner Behörden einwandfrei.

Seit dem 14. Januar standen bis zu 3000 Armeeangehörige zur Unterstützung des Kantons im Einsatz. Dabei setzte ihnen teilweise grosse Kälte zu. Sie wurden am Sonntag von ihrem Schutzauftrag entbunden. Bis Ende Woche werden noch Rückbauarbeiten laufen.

Im Armeecommuniqué wird der Bündner Sicherheitsdirektor Christian Rathgeb mit lobenden Worten zitiert. Divisionär Jean-Marc Halter, der Kommandant des Einsatzes, lobte seine Leute ebenfalls. Sie hätten die Leistungsfähigkeit der Milizarmee unter Beweis gestellt. (sda)

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