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US-Bürger demonstrieren gegen Waffengewalt

Tausende Menschen haben in Washington für eine Verschärfung des Waffenrechts demonstriert. Unter Führung von Bürgermeister Vincent Gray und anderen Würdenträgern marschierten die Demonstranten am Samstag vom Kapitol zum Washington Monument.

Tausende Demonstranten vor dem Washingtoner Kapitol, wo sie ein schärferes Waffenrecht fordern.
Tausende Demonstranten vor dem Washingtoner Kapitol, wo sie ein schärferes Waffenrecht fordern.

Washington. – «Verbietet jetzt Sturmgewehre!» oder «Stoppt die NRA!» war auf Transparenten der Teilnehmer zu lesen. Auf anderen Schildern wiederum prangten schlicht die Namen von Opfern jüngster Waffengewalt in den USA.

Als die Menschenmenge am Washington Monument angekommen war, ergriffen prominente Befürworter eines Sturmgewehrverbots und einer Begrenzung von Magazinkapazitäten das Wort. Es gehe nicht darum, das in der Verfassung verbriefte Recht auf Waffen zu kassieren, sondern um Sicherheit und die Rettung von Leben, erklärte Bildungsminister Arne Duncan.

Er und Präsident Barack Obama würden alles Menschenmögliche tun, um Gesetze zur Waffenkontrolle durchzusetzen. «Wir müssen handeln, wir müssen handeln», bekräftigte Duncan.

Zu den Demonstranten sollten auch rund 100 Bewohner von Newtown stossen, wo ein Amokschütze im vergangenen Monat an einer Grundschule 20 Kinder und 6 Erwachsene tötete. Die Washingtoner Kundgebung war als Reaktion auf die Bluttat organisiert worden. (sda)

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