SVP widerspricht dem eigenen Bundesrat

Im Gegensatz zu Verteidigungsminister Ueli Maurer sieht seine Partei keinen Spielraum für die Aufnahme von syrischen Kontingentflüchtlingen.

SVP-Bundesrat Ueli Maurer.

Bild: Keystone

Bern. – Die SVP lehnt die Aufnahme von Kontingentflüchtlingen aus dem syrischen Bürgerkrieg ab. Damit wiederspricht sie ihrem Bundesrat Ueli Maurer, der noch am Sonntag gesagt hatte, es gebe keinerlei Widerstände gegen ein solches Kontingent. Auch die nötigen Ressourcen dafür seien vorhanden, so Maurer weiter, etwa in Militäreinrichtungen und Zivilschutzanlagen.

Keinen Spielraum

Die SVP Schweiz will von einer Aufnahmeaktion jedoch nichts wissen. Durch die herrschenden «Missstände im Asylwesen» gebe es keinen Spielraum für die Fortführung der ­humanitären Tradition der Schweiz, so Generalsekretär Martin Balthisser.

Der Präsident der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren, Hans-Jürg Käser, hatte am ­Wochenende die Aufnahme von ­syrischen Kontingentflüchtlingen gefordert und war damit bei allen ­anderen Parteien auf Unterstützung gestossen. (ser)

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 07.08.2012, 06:30 Uhr
  • Webcode: 2551427
 

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Leo Boss

07.08.2012 07:24 Uhr

Noch mehr Probleme

Die Schweiz will noch mehr Probleme aifnehmen! Die Syrer sollen bleiben wo sie sind!
Aber unser Bundesrat muss wohl das Image aufpolieren und denkt schon an Jobs nach der Amtzeit. Klar, es wartet Arbeit in Brüssel und New-York :(((

 

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