Sommaruga sieht Sufers als Vorbild

Sufers könnte beispielhaft für die Schweizer Asylpolitik sein: Das sagt Bundesrätin Simonetta Sommaruga im Interview mit der «Südostschweiz».

Bundesrätin Simonetta Sommaruga besucht die «Südoschweiz»-Redaktion in Chur.

Bild: Yanik Bürkli

Sufers/Bern. – Das Beispiel des temporären Asylzentrums in Sufers stimme sie «zuversichtlich, dass wir in der Asylpolitik allmählich die Polarisierung durchbrechen», sagt Justizministerin Simonetta Sommaruga. Im Interview mit der «Südostschweiz» lobt sie die gute Zusammenarbeit mit dem Kanton Graubünden und den Gemeindebehörden. Diese hätten ihre «Verantwortung wahrgenommen».

«Kein Zuckerschlecken»

Zur Kritik an der unterirdischen Anlage in Sufers sagt Sommaruga, der Aufenthalt dort sei «kein Zuckerschlecken». Allerdings seien die Bewohner, die sie getroffen habe, sehr motiviert. Gleiches gelte auch für die Mitarbeitenden des Zentrums.
Sommaruga verschaffte sich gestern vor Ort einen Eindruck vom Alltag in der im Oktober eröffneten Anlage. Sufers sei ein Beispiel für die Bewegung in der Schweizer Asylpolitik, die «menschlich, aber doch konsequent» sei. (dsi/obe)

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 24.11.2012, 08:00 Uhr
  • Webcode: 2711481
 
 

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