Rick Santorum macht den Weg für Mitt Romney frei

Der US-Republikaner Rick Santorum macht seinem Konkurrenten Mitt Romney im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur den Weg frei. Gemeinsam mit seiner Familie trat Santorum am Dienstag vor seine Anhänger, um seinen Rückzug bekannt zu geben.

Umgeben von seiner Familie gibt Rick Santorum seinen Rücktritt in Gettysburg bekannt.

Bild: Keystone

Rick Santorum gibt auf (Archiv).

Bild: Keystone

Washington. – Eine Nominierung Romneys als Herausforderer des demokratischen Amtsinhabers Barack Obama gilt damit als quasi gesichert. Das Rennen sei für ihn nun vorbei, sagte Santorum in seinem Heimatstaat Pennsylvania. Der Kampf zur Bezwingung von Obama gehe aber weiter.

In einer ersten Stellungnahme erwähnte er Romney, seinen Rivalen in einem bis zuletzt harten Wettstreit, zunächst nicht. Wie aus Kreisen der Republikaner verlautete, hatten Romney und Santorum vor der offiziellen Ankündigung des Rückzugs miteinander gesprochen.

Santorum betonte, er sei weiter gekommen, als es irgendwer für möglich gehalten hätte und dass er «allen Widrigkeiten zum Trotz» gekämpft habe. «Wir haben in einer ganz anderen Art gewonnen. Wir haben die Herzen berührt», sagte Santorum vor seinen Anhängern.

Der relative Erfolg Santorums bei den Vorwahlen in den vergangenen Wochen und Monaten hatte viele überrascht. Gepunktet hatte er insbesondere mit konservativem Gedankengut. Seine Kampagne war durch Schwierigkeiten bei Organisation und Finanzierung geprägt. Zudem drückten Santorum während seines Wahlkampfes private Sorgen.

Seine dreijährige Tochter Isabella leidet an einer schweren Behinderung und musste seit Januar mindestens zweimal mit einer lebensgefährlichen Infektion ins Spital. Die Sorge um sein Kind habe zu seiner Entschluss beigetragen, aus dem Rennen auszuscheiden, deutete der Vater von sieben Kindern an.

Santorum lag nach den jüngsten Vorwahlen bereits deutlich abgeschlagen hinter Romney, galt aber weiter als aussichtsreicher Kandidat. In Teilen der republikanischen Partei stiess der Favorit immer wieder auf heftige Ablehnung. Für die Nominierung als Präsidentschaftskandidat werden 1144 Delegiertenstimmen benötigt. (sda)

  • Quelle: sda
  • Datum: 10.04.2012, 21:54 Uhr
  • Webcode: 1964145
 

Gast
The content of this field is kept private and will not be shown publicly.

  • Web page addresses and e-mail addresses turn into links automatically.
  • Allowed HTML tags: <p> <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Lines and paragraphs break automatically.
  • Each email address will be obfuscated in a human readable fashion or (if JavaScript is enabled) replaced with a spamproof clickable link.

More information about formatting options

Code:*
Bild-CAPTCHA
Welche Zeichen sind in dem Bild zu sehen?:*
Geben Sie die Zeichen im Bild ein.
Speichern Vorschau

Sie erklären sich damit einverstanden, unseren Service weder für illegale Zwecke, noch zur Übermittlung von gesetzeswidrigen, belästigenden, beleidigenden, die Privatsphäre anderer verletzenden, missbräuchlichen, bedrohlichen, schädlichen, vulgären, obszönen, verleumderischen, zu beanstandenden oder anderweitig verwerflichen Inhalten oder von Material, welches das geistige Eigentum oder andere Rechte einer Person verletzt oder verletzen könnte, zu benützen. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

suedostschweiz.ch entscheidet über die Veröffentlichung der Beiträge und führt darüber keine Korrespondenz.

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Was halten Sie von diesem Artikel? Schreiben Sie in einem Kommentar Ihre Meinung dazu!

neuen Kommentar schreiben...
 

Heute, 05:00 Uhr | 0 Kommentare

Vor dem Hintergrund einer Zuspitzung der Ukraine-Krise findet am (heutigen) Donnerstag in Genf eine internationale Konferenz statt, die zur Entspannung der Lage beitragen soll. Beraten werden Möglichkeiten für eine friedliche Beilegung des Konflikts.

mehr...

Heute, 01:51 Uhr | 0 Kommentare

Mit einer Gegenorganisation zum Waffenverband NRA will New Yorks Ex-Bürgermeister Michael Bloomberg für eine Verschärfung des Waffenrechts in den USA kämpfen. Der Medienunternehmer stellt dafür aus eigener Tasche 50 Millionen Dollar zur Verfügung.

mehr...

Heute, 01:43 Uhr | 1 Kommentar

Widersprüchliche Äusserungen haben Verwirrung um das Schicksal der in Nigeria von Islamisten verschleppten Schulmädchen ausgelöst. Das nigerianische Verteidigungsministerium meldete am Mittwochabend die Befreiung von mehr als einhundert Schülerinnen.

mehr...

Mi, 16.04.2014 19:00 Uhr | 1 Kommentar

Der ukrainischen Übergangsregierung entgleitet die Kontrolle über den russisch geprägten Osten immer weiter. Die Hoffnungen richten sich nun auf ein Krisentreffen in Genf. Die NATO will derweil ihre Bündnispartner beruhigen und verstärkt ihre Präsenz in Osteuropa.

mehr...

Mi, 16.04.2014 18:12 Uhr | 1 Kommentar

Plastik verpestet Weltmeere, Flüsse und die Natur. Das EU-Parlament will deshalb in den kommenden Jahren die Plastik- und Kunststoffabfälle in der EU drastisch verringern.

mehr...

Weitere Artikel

Community

Multimedia

Top-Deals

Faszination Klettern kennenlernen - Kletter-Grundkurs 1 (ein Abend) und Gutschein für vier Abende individuelles Klettern
CHF 95.-
CHF 195.-
mehr
10 x 1 Stunde Tennis spielen im Tennis Club in Chur
CHF 130.-
CHF 260.-
mehr
Ein Stück sizilianische Sonne - 6 Flaschen Essenza Siciliana
CHF 59.-
CHF 130.-
mehr
Südostschweiz Newmedia AG - Die TYPO3 und Drupal Web-Agentur für Ihre professionelle Website