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Der Bericht der Bündner Regierung über die Planung neuer Verkehrsverbindungen zeige vor allem eines auf, sagt Regierungsrat Mario Cavigelli. Nämlich, dass man sich jetzt auf andere Projekte konzentrieren müsse.
Chur. – Wenn man sehe, dass allein der Ausbau der SBB-Strecke Zürich–Chur 8,5 Milliarden Franken koste, um die Fahrzeit zu reduzieren, «bleibt einem der Schnauf weg», sagt Regierungsrat Mario Cavigelli. Er sei selbst überrascht, wie teurer gewisse Verkehrsverbindungen zu stehen kämen – und wie gering der volkswirtschaftliche Nutzen davon wäre.
Prioritär sollen deshalb, so Cavigelli, nur drei Projekte bleiben: Nebst dem Ausbau der Strecke Zürich–Chur soll die RhB-Strecke im Prättigau ausgebaut werden. Als drittes Projekt verbleibt eine Zahnradbahn zwischen Chur und Lenzerheide mit der Option auf eine Verlängerung bis Arosa.
Der Rat diskutiert im Dezember
Dokumentiert sind die Zahlen zu Kosten und Nutzen, aber auch zur politischen Wünschbarkeit der neuen Verkehrsverbindungen in einem Bericht der Bündner Regierung; das Parlament wird den Bericht voraussichtlich im Dezember diskutieren. Er sei sich sicher, so Cavigelli, dass dann auch kritisiert werde, dass nur der Raum Chur von den Projekten profitiere. Dieser Vorwurf sei aber nicht gerechtfertigt. (rf)
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