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3,55 Millionen Franken hat der Kanton Graubünden seit 2008 vom Bund an Nothilfe-Gelder für abgewiesene Asylsuchende erhalten. Ausgegeben hat er davon aber lediglich 1,65 Millionen Franken.
Chur. – Während vor allem Westschweizer Kantone und auch der Kanton Zürich deutlich mehr Geld für die Nothilfe von Personen mit einem rechtskräftigen Wegweisungs- und Nichteintretensentscheid ausgeben, als sie vom Bund erhalten, kann Graubünden Jahr für Jahr einen guten Teil der Gelder aus Bern auf die hohe Kante legen. Insgesamt 1,9 Millionen Franken wurden in den letzten vier Jahren als Nothilfe-Reserve aufgebaut.
Folge einer konsequenten Praxis
Laut Georg Carl, Leiter Asyl und Massnahmenvollzug beim kantonalen Amt für Polizeiwesen und Zivilrecht, bedeutet dies jedoch nicht, dass die Betroffenen in Graubünden schlechter betreut würden. Vielmehr führe die konsequente Ausschaffungspraxis des Kantons zu einer grossen Entlastung bei den Nothilfe-Ausgaben. (be)
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