Nationalrat bekämpft Lolita-Prostitution

Der Nationalrat will die Prostitution von 16- bis 18-Jährigen verbieten. Wer Liebesdienste von Minderjährigen in Anspruch nimmt, soll bestraft werden. Der Nationalrat hat am Donnerstag vier Vorstösse mit dieser Forderung stillschweigend unterstützt.

Minderjährige sollen ihren Körper nicht mehr verkaufen müssen (Symbolbild).

Bild: Keystone

Bern. – Die Schweiz sei bald das einzige europäische Land, das zulasse, dass Minderjährige ihre Liebesdienste gegen Geld anbieten dürften, sagte Chantal Galladé (SP/ZH). Sie ist Autorin eines der Vorstösse. Für Luc Barthassat (CVP/GE), den Autor des zweiten Vorstosses, ist dieser Zustand unannehmbar, wie er sagte.

Dasselbe Anliegen unterstützen die Kantone Genf und Wallis mit Standesinitiativen. Der Vorstoss aus dem Wallis verlangt zusätzlich, dass minderjährige Prostituierte von erfahrenen Spezialisten unterstützt werden.

Der Ständerat hatte den beiden Standesinitiativen keine Folge geben wollen. Der Bundesrat will ebenfalls, dass mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden kann, wer gegen Entgelt sexuelle Dienste von minderjährigen Prostituierten in Anspruch nimmt.

In der Vernehmlassung begrüssten die vier grossen Parteien die neue Regelung. Sie ist Voraussetzung dafür, dass die Schweiz der Europarats-Konvention zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch beitreten kann. (sda)

  • Quelle: sda
  • Datum: 15.03.2012, 18:43 Uhr
  • Webcode: 1616476
 
 

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Manfred Schnyder

16.03.2012 09:51 Uhr

Verboten

Das ist richtig , dass ein Verbot für 16-18 Jährige stattfinden. In dieser Zeit wäre es vielleicht an der Zeit eine Lehre oder Weiterbildung oder Studium und sich weiter fortzubilden anstatt die Beine breit. Vergessen wir hier nicht das dies Langzeitschaden gibt und später werden die so genannten Lolita`s. werden einmal auch älter und dann fallen sie in Depressionen ,alkoholismus und Drogen da sie unter diesem Druck nicht arbeiten können. Danach fallen sie dem Staat als Sozialempfänger oder als IV- Bezüger zu. Außerdem kann es nicht sein das Prostitution attraktiver gemacht wird für Jugendliche oder Kinder.

 

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