«Mehr Schutz, Lohn und Rente»

Der Tag der Arbeit wurde am Dienstag schweizweit und auch in Chur ausgiebig gefeiert. Die Bündner Jungsozialisten und die Gewerkschaft Unia trafen sich zu einem Bier und machten sich für die «soziale Gerechtigkeit» stark.

In Chur demonstrieren und propagieren die Beteiligten friedlich für «Mehr Schutz, Lohn und Rente».

Bild: Rolf Canal

SP-Nationalrätin Silvia Semadeni spricht an ihrer Festrede von der «Sozialen Gerechtigkeit», welche angestrebt werden solle.

Bild: Rolf Canal

Die Demonstranten sitzen nach dem 1.-Mai-Umzug auf dem Arcasplatz beisammen.

Bild: Rolf Canal

Chur. – An der Feier anlässlich des Tages der Arbeit in Chur ging es ziemlich ruhig zu und her. Mit Ausnahme der lauten Pfeiffen, welche während des Umzuges vom Bahnhofplatz Chur bis zum Arcasplatz fleissig zum Einsatz gekommen sind, haben die Beteiligten friedlich für «Mehr Schutz, Lohn und Rente» demonstriert und propagiert. So lautete nämlich das Motto der Gewerkschaft Unia für den 1. Mai dieses Jahres.

Semadeni kritisiert die Reichen

Ziel der geschätzten 90 Demonstranten war der Arcasplatz, wo sie bis am späten Nachmittag gemütlich beisammen sassen, grillierten und Bier tranken. Silvia Semadeni, Nationalrätin der Bündner SP, sprach an ihrer Festrede von der «Sozialen Gerechtigkeit», welche angestrebt werden solle. «Der Wohlstand der Schweiz wird nach oben verteilt. Die Löhne stagnieren, nur die Spitzenreiter unserer Gesellschaft merken nichts davon», so Semadeni.

Neben der Nationalrätin kamen auch der Unia-Co-Präsident Renzo Ambrosetti und Nora Kaiser im Namen der Jungsozialisten zu Wort. Auch sie kritisierten stark die Schere zwischen arm und reich und forderten «sich gegen die unerhörte Arroganz der Manager zu wehren». (isi)

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 01.05.2012, 17:18 Uhr
  • Webcode: 2206825
 

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