Vor einem Jahr hat Glarus hoch3 die Datenmigration als gelungen erklärt. Seither
bessern die Gemeinden nach – mit einem Riesenaufwand.
Glarus Süd/Glarus. – Von «Mehraufwand vor der Fusion» hatte man im Februar 2011 bei der kantons- und gemeindeeigenen Informatikfirma Glarus hoch3 geredet. Die übertragenen und den Gemeinden gelieferten Daten waren aber offenbar nicht vollständig. «Nur die schwierigen Fälle» habe man an die Gemeinden zurückgegeben, sagt Glarus-hoch3-Chef Christoph Marti heute.
«Gemeinden lieferten zu spät»
Derweil hat Glarus Süd das Baudepartement verstärkt, um der zusätzlich nötigen Daten Herr zu werden. Bei den Technischen Betrieben Glarus habe man mindestens zwei Personenjahre gebraucht, um die Daten «in Handarbeit zu korrigieren», heisst es. Wer die Überzeiten zahlen muss, dürfte noch zu klären sein. Die Gemeinden seien dafür selber verantwortlich, nimmt sich Glarus hoch3 aus der Verantwortung, sie hätten wichtige Basisdaten zu spät geliefert. (fra)
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